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Erneuerbare Energien in der EU: Schweden ist Spitzenreiter

29.10.2021 | Energienachrichten

Die Nutzung erneuerbarer Energien ist in den vergangenen Jahren in allen 27 Staaten der Europäischen Union gestiegen. Momentaner Spitzenreiter in Europa ist Schweden, wo 2019 bereits über 56 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs durch grüne Energieträger gedeckt wurden.

Erneuerbare Energien: Deutschland im EU-Vergleich auf Platz 16

Laut Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat hat sich der Anteil erneuerbarer Energien im EU-Durchschnitt zwischen 2009 und 2019 von 13,9 auf 19,7 Prozent erhöht. In Deutschland stieg die Quote im selben Zeitraum von 10,9 auf 17,4 Prozent. Die Bundesrepublik belegt damit Rang 16 unter den 27 EU-Mitgliedstaaten.

Der für die Statistik zugrunde gelegte Bruttoendenergieverbrauch umfasst sämtliche Sektoren (Industrie, Verkehr, Haushalte, Landwirtschaft usw.) zuzüglich des Eigenverbrauchs der Kraftwerke und der Netzverluste bei der Energieübertragung.

Nordeuropa ist Vorreiter bei Ökoenergie

Hohe Anteile erneuerbarer Energien verzeichnen neben Schweden auch Finnland mit gut 43 Prozent, Lettland mit 41 und Dänemark mit über 37 Prozent. EU-Staaten, in denen regenerative Energieträger eine vergleichsweise untergeordnete Rolle spielen, sind unter anderem Luxemburg (7 Prozent), Malta (9 Prozent) und die Niederlande (9 Prozent).

EU-Ziel: 40 Prozent erneuerbare Energien bis 2030

Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch in der EU auf 40 Prozent steigen. Die Zielmarke ist Bestandteil des Europäischen Green Deals, mit dem die EU bis 2050 klimaneutral werden will. Dafür sollen in einem ersten Schritt die jährlichen Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 sinken. 2019 war laut Statistik eine Emissionsminderung von 24 Prozent erreicht.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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