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Grundversorgung Strom und Gas: Ausschreibung würde Verbraucher entlasten

16.01.2019 | Energienachrichten

In der Grundversorgung mit Strom und Gas könnten die Haushalte in Deutschland um mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr entlastet werden. So lautet eine aktuelle Einschätzung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), über die der Stern zu Wochenbeginn berichtet hat. Möglich werden könne die Preissenkung durch eine Ausschreibung der Grundversorgung durch die Netzbetreiber oder die Kommunen.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur wird noch knapp ein Drittel der Haushaltskunden in Deutschland im Rahmen der Grundversorgung mit Strom beliefert. Bislang schreibt der Gesetzgeber vor, dass die örtliche Grundversorgung stets dem Energieunternehmen obliegt, welches im betreffenden Netzgebiet die meisten Haushalte versorgt.

Seit der Liberalisierung der Energiemärkte können Verbraucher ihren Strom- und Gasanbieter frei wählen. Bleibt diese Möglichkeit ungenutzt, werden sie jedoch automatisch über die lokale Grundversorgung beliefert und fallen damit in einen vergleichsweise teuren Tarif.

Da alle Haushalte, die keinen aktiven Anbieterwechsel vornehmen, automatisch in der Grundversorgung landen, sei der Wettbewerb in diesem Segment eingeschränkt, so die Analysten der FES. Eine Ausschreibung der Grundversorgung könne hingegen dazu führen, dass sich stets der Anbieter mit dem günstigsten Preis durchsetze. Insgesamt hält die Stiftung eine jährliche Entlastung der Verbraucher von rund 1,15 Milliarden Euro für möglich.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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