Stromnetzentgelte werden schrittweise vereinheitlicht
kWh i
PLZ i

Stromnetzentgelte werden schrittweise vereinheitlicht

30.06.2017 | Energienachrichten

Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD haben sich in dieser Woche darauf verständigt, die Stromnetzentgelte der vier Übertragungsnetze in Deutschland schrittweise zu vereinheitlichen. Damit sollen hohe Mehrkosten, insbesondere in den neuen Bundesländern, verringert werden. Gleichzeitig sollen Zuschüsse an Wind- und Solaranlagen, sogenannte vermiedene Netzentgelte, reduziert werden.

Das Netzentgeltmodernisierungsgesetz soll 2018 in Kraft treten. Die Angleichung der Gebühren soll in mehreren Schritten ab 2019 erfolgen, so dass ab dem Jahr 2023 ein einheitliches Kostenniveau in ganz Deutschland vorherrscht.

Im Bereich der vermiedenen Netzentgelte setzt der Gesetzentwurf auf eine differenzierte Regelung. Steuerbare dezentrale Erzeugungsanlagen sollen grundsätzlich weiter Zahlungen für vermiedene Netzentgelte erhalten, bei Neuanlagen läuft die Regelung allerdings 2022 aus. Zudem wird die Höhe der Zahlungen auf dem Niveau von 2016 eingefroren.

Das beschlossene Regelungspaket sieht zudem vor, dass die Kosten für die Netzanbindung von Windparks auf See aus den Netzentgelten in eine gesonderte Umlage überführt werden: die Offshore-Haftungsumlage. Diese Umlage sieht Entlastungsregelungen für energieintensive Industrieunternehmen vor.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Bundestag2
Button als bevorzugte Quelle bei Google festlegen

StromAuskunft als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Was bedeutet das?

Der Button „StromAuskunft als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen“ ermöglicht es dir, das Vergleichsportal StromAuskunft mit nur einem Klick als favorisiertes Medium in deine Google-Nachrichten- und Such-Feeds einzubinden. Verlässliche Daten, geprüfte Informationen, aktuelle Artikel und Analysen von StromAuskunft (z.B. zu Strompreisentwicklungen, Neutarifen oder Energietipps) werden damit in deinen Google-Ergebnissen und im Google Discover Feed bevorzugt angezeigt.


Ähnliche Energienachrichten