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Stromspeicher Kapazitäten

Stromspeicher Kapazit

Stromangebot und Stromverbrauch müssen aufgrund der Beschaffenheit unseres Energienetzwerks immer ausgeglichen sein. Überschuss oder zu hohe Nachfrage könnten zu Stromausfällen führen, d.h., dass vorhandene Kapazitäten auch immer "verbraucht" werden müssen. Da derzeit die Forschung im Bereich Stromspeicher immer mehr vorangetrieben wird, wird in Zukunft die Bedeutung der Speicherung immer wichtiger, vor allem durch die Zunahme an Energieanteilen, die aus den "unbeständigen" bzw. nicht regulierbaren enerneuerbaren Energien gewonnen werden.

Erneuerbare Energien als Zukunftsenergiequelle nur mit ausreichend Stromspeicherkapazitäten möglich

Demnach gewinnt das Thema Stromspeichern und dementsprechend von möglichen Speicherkapazitäten zunehmen an Bedeutung, wenn es um erneuerbare Energien wie Wind- oder Sonnenenergie geht. Auch derzeit stellt die Regulation und der Ausgleich des Energieaufkommens und Verbrauchs in unserem Stromnetz eine große Herausforderung dar, dabei sind Kohle-, Gas- und Kernkraft ziemlich einfach zu regulieren. Die Produktion und den Verbrauch der Energie aus den erneuerbaren Energien genau zu taktieren wird demnach eine Herausforderung der Zukunft sein, welche nur mit gut funktionierenden kapazitätsstarken Stromspeichern möglich sein wird.

Was bedeuten Stromspeicherkapazitäten für Privatbetreiber von Stromspeichern?

Die Kapazität von Stromspeichern ist eine wichtige Größe, um Stromspeicher untereinander vergleichen zu können. Je nach technischer Ausstattung und Art des Speichers (Mechanisch, Elektrisch, Langzeit oder Kurzzeit) kann die Kapazität natürlich variieren. Allgemein gesprochen, gibt die Kapazität eines Stromspeichers an, wie viel Energie aus dem Speicher hinter auch real genutzt werden kann. Folgende Speicherkapazitäten liegen derzeit im Durchschnitt bei verschiedenen Stromspeichern vor (Die unterschiedlichen Maßeinheiten sind unbedingt zu beachten: Kilo/Mega/Giga):

Kurzzeitspeicher:

  • Spulen SMES bis zu 30 Kilowatt/h
  • Kondensatoren/Spulen Caps bis zu 52 Kilowatt/h
  • Schwungmassespeicher bis zu 5 Megawatt/h

Langzeitspeicher

  • Druckluftspeicher 580 Megawatt/h
  • Pumpspeicher bis zu 8,5 Gigawatt/h

Elektrochemische Speicher

  • Lithium-Ionen-Akkus bis zu 50 Kilowatt/h
  • Redox-Flow-Batterien bis zu 5 Megawatt/h
  • Blei-Säure-Akkus bis zu 40 Megawatt/h

Auch wenn diese Zahlen eine gute Möglichkeit bieten, Stromspeichersysteme miteinander zu vergleichen, sollten stets auch andere Größen im Auge behalten werden: So bieten Langzeitspeicher zwar eine große Kapazität, erfordern aber auch großes Energieaufkommen zum Speichern und Wiedergeben. Daher ist ihr Wirkungsgrad nicht so hoch, wie beispielsweise bei Kurzzeitspeichern. Diese haben also eine kleinere Kapazität, dafür aber auch einen geringeren Energieverlust beim Speichervorgang. Auch ist zu beachten, dass sich nur wenige diese Speichervorrichtungen auch im kleinen Umfang zum Speichern von Strom eignen.

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