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Solarstrom Kosten 2017 - Anschaffungskosten für PV–Anlagen

Erzeugungskosten Solarstrom vs. Haushaltstrom

Die Anschaffung und Installation einer Photovoltaikanlage kann Ihr Eigenheim komplett mit Strom versorgen. Viele Verbraucher sind jedoch nach wie vor unsicher über die Höhe der Anschaffungskosten. StromAuskunft zeigt, wie viel Sie investieren müssen, damit Sie Ihren eigenen Solarstrom produzieren und so Geld sparen können.

Das kostet die Anschaffung einer Photovoltaikanlage

Größe, Leistungsbedarf und Technik entscheiden darüber, wieviel die Anschaffung einer PV-Anlage kostet. Dabei fallen 75 bis 85 Prozent für das Material an, der Rest für die Installation und Inbetriebnahme. Die Preise für das Gesamtpaket können je nach Anbieter um bis zu 10 Prozent variieren. Und: Je größer die Photovoltaikanlage ist, desto niedriger sind die durchschnittlichen Kosten pro kWp (Kilowatt-Peak). Die Kosten im Überblick:

1. Solarmodule

Die Preise für Solarmodule sind in den letzten Jahren dank eines hohen Wettbewerbs kontinuierlich gefallen. Ein Vergleich empfiehlt sich vor allem anhand der Kosten pro maximaler Leistung, nicht nach Quadratmeter. Entscheidenden Einfluss auf den Preis hat die Wahl des Moduls. Hierbei ist zwischen kristallinen Modulen und Dünnschichtmodulen zu unterscheiden. Letztere sind ein gutes Stück günstiger, sie weisen jedoch eine geringere Leistungsfähigkeit sowie eine geringere Lebensdauer auf. Daher besitzen Dünnschichtmodule nur wenig Relevanz am Markt.

Zur Orientierung: Aktuell liegt der Preis für ein kristallines Modul mit einer maximalen Leistung von zehn Kilowatt bei ca. 1040 bis 1900 Euro pro kWp. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 5 kWp installierter Leistung zahlen Verbraucher also 5200 bis 9500 Euro für die Solarmodule. Damit ist der Strombedarf von ca. 4 Personen gedeckt.

2. Wechselrichter

Der über die Photovoltaik-Module gewonnene Gleichstrom muss für das eigene Heim in Wechselstrom umgewandelt werden. Dafür benötigen Sie einen Wechselrichter. Die Preise dafür sind primär von der Leistungsgröße abhängig. Pro kW (Kilowatt) Wechselrichterleistung können Sie mit 200 Euro rechnen. Ein Einfamilienhaus mit einem 5 kW-Wechselrichter kostet somit ca. 1000 Euro. Je nach Größe, Ausrichtung und Verschattungssituation des Hauses benötigen Sie jedoch mehr als einen Wechselrichter, so dass die Kosten hierfür auch mal 2000 Euro betragen können.

3. Verkabelung

Für den Anschluss der Solaranlage benötigen Sie eine entsprechende Verkabelung. Der Preis richtet sich hierbei nach Abnahmemenge, Querschnitt und Leistungsmaterial. Für einen Meter Solarkabel zahlen Verbraucher zwischen 1 und 5 Euro. Kabel mit einem großen Querschnitt sind zwar deutlich teurer, bewahren Sie jedoch vor großen Verlusten bei der Stromgewinnung. Es lohnt daher, hier nicht zu sparen.

4. Montage

Ihre Anlagengröße entscheidet über die Kosten für das Montagesystem. Darüber hinaus haben auch Faktoren wie Material und Beständigkeit des Montagesystems einen Einfluss auf die Kosten. Im Durchschnitt können Sie hier mit 120 bis 180 Euro pro kWp rechnen. Flachdachmontagen sind teurer und kosten ca. 250 Euro pro kWp. Die Montage für ein Einfamilienhaus mit 5 kWp installierter Leistung kostet somit ca. 600 bis 900 Euro. Zusätzlich sollten Verbraucher vorab klären, ob das benötigte Gerüst für die Montage im Preisangebot mit eingeschlossen ist.

5. Optional: Stromspeicher

Wollen Sie den gewonnenen Strom nicht direkt verwenden, sondern speichern und bei Bedarf nutzen, benötigen Sie einen Stromspeicher. Dieser ermöglicht es Ihnen, den Eigenverbrauch zu steigern und so weniger (teuren) Strom einzukaufen. Die Herausforderung liegt darin, einen günstigen Stromspeicher zu finden, der die Rendite der PV-Anlage nicht herunterzieht. Die Preise variieren dabei zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Denkbar ist hier die Finanzierung des Stromspeichers über ein Förderprogramm.

7. Netzanschluss

Verbraucher zahlen nach § 13 Abs. 1 EEG Netzanschlusskosten. Diese beinhalten den Bau bzw. Umbau eines Zählerkastens sowie den Kauf bzw. die Miete des Einspeisezählers. Hier müssen Sie nochmal mit 500 bis 1000 Euro rechnen.

Das kostet eine durchschnittliche deutsche Solaranlage

Die durchschnittliche Photovoltaikanlage für ein deutsches Eigenheim verfügt über 28 Solarmodule mit insgesamt 7 kWp Leistung (250 Watt pro Modul). Diese kostet insgesamt ca. 10.000 Euro (netto). Sie erzeugt rund 7.000 kWh Strom pro Jahr, was den Strombedarf von mehr als 5 Personen deckt.

Weitere Durchschnittswerte: Eine Solaranlage mit 3 kWp kostet im Schnitt 5.400 Euro. Bei 6 kWp liegen die Anschaffungskosten bei ca. 9.000 Euro, für 9 kWp bei ca. 12.900 Euro.

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