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Klimaschutztipps: 22 konkrete Maßnahmen für den Alltag

Klimaschutz. ich mache mit!

Klimaschutz beginnt nicht erst bei großen Investitionen. Auch im Alltag können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Energieverbrauch und damit verbundene Treibhausgasemissionen beeinflussen. Besonders relevant sind dabei Heizen, Warmwasser, Stromverbrauch und Mobilität.

Dabei gilt: Nicht jeder Tipp bringt in jedem Haushalt gleich viel. Wie groß die Wirkung einer einzelnen Maßnahme ausfällt, hängt beispielsweise von Wohnsituation, Heizsystem, Stromverbrauch, Gerätenutzung und Mobilitätsverhalten ab. Deshalb verzichten wir auf pauschale Versprechen wie „Mit diesem Tipp sparen Sie garantiert X Kilogramm CO₂“.

Die folgenden Empfehlungen orientieren sich an aktuellen Hinweisen des Umweltbundesamtes, der Verbraucherzentralen und der Europäischen Kommission.

Klimaschutz und Energiesparen gehören oft zusammen

Wer weniger Energie benötigt, senkt häufig nicht nur seine Kosten, sondern auch die mit der Energiebereitstellung verbundenen Treibhausgasemissionen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes entfällt ein erheblicher Teil des Energieverbrauchs privater Haushalte auf Heizen, Warmwasser und den Betrieb elektrischer Geräte.

Beim Stromverbrauch besteht ebenfalls weiterhin ein Zusammenhang zwischen Verbrauch und Emissionen: Für eine in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom entstanden 2025 nach vorläufigen Berechnungen des Umweltbundesamtes bei der Stromerzeugung durchschnittlich 344 Gramm CO₂. Der Wert verändert sich von Jahr zu Jahr mit dem Strommix und darf deshalb nicht als fester Emissionsfaktor für jede einzelne Kilowattstunde verstanden werden.

Strom sparen: Diese Maßnahmen sind besonders einfach

1. Den eigenen Stromverbrauch kennen

Wer Strom sparen möchte, sollte zunächst wissen, wie viel Strom der eigene Haushalt überhaupt verbraucht. Der Jahresverbrauch steht auf der Stromrechnung. Zusätzlich können Strommessgeräte helfen, den Verbrauch einzelner Elektrogeräte zu ermitteln.

Besonders sinnvoll ist der Vergleich über mehrere Jahre. So lässt sich erkennen, ob der Verbrauch steigt oder fällt und ob Veränderungen im Haushalt – beispielsweise ein neues Gerät oder mehr Homeoffice – den Strombedarf beeinflussen.

2. Stand-by-Verbrauch vermeiden

Viele Elektrogeräte benötigen auch dann Strom, wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, Geräte nach Möglichkeit vollständig auszuschalten oder abschaltbare Steckdosenleisten zu verwenden.

Bei vernetzten Geräten wie Spielekonsolen, Smart Speakern oder Set-Top-Boxen kann der Bereitschaftsverbrauch höher ausfallen als bei einfachen Elektrogeräten. Allerdings sollten Geräte nur vollständig vom Netz getrennt werden, wenn der Hersteller dies zulässt; bei manchen Fernsehern können nach dem Ausschalten beispielsweise noch technische Prozesse ablaufen.

3. LED statt alter Glüh- und Halogenlampen verwenden

Wer noch Glüh- oder Halogenlampen nutzt, kann diese durch LED-Lampen ersetzen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale benötigen LED-Lampen bis zu 90 Prozent weniger Strom als Glüh- und Halogenlampen.

Unabhängig von der Technik gilt jedoch: Am wenigsten Strom benötigt eine Lampe, wenn sie nicht eingeschaltet ist. Licht sollte deshalb nur dort brennen, wo es tatsächlich gebraucht wird.

4. Beim Gerätekauf auf den tatsächlichen Stromverbrauch achten

Bei Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher sollten Verbraucher nicht ausschließlich auf die Effizienzklasse schauen. Mindestens ebenso wichtig ist der auf dem EU-Energielabel angegebene tatsächliche Energieverbrauch.

Für Kühlschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Fernseher gilt seit 2021 wieder die übersichtlichere Skala von A bis G. Die früher gebräuchlichen Klassen A+, A++ und A+++ werden bei diesen Produktgruppen nicht mehr verwendet.

Auch die Größe eines Geräts spielt eine Rolle: Ein sehr großer Fernseher kann trotz guter Effizienzklasse mehr Strom benötigen als ein kleineres Modell.

5. Eco-Programme von Waschmaschine und Geschirrspüler nutzen

Eco-Programme benötigen zwar häufig mehr Zeit, arbeiten aber energie- und wassersparender als viele Kurz- oder Standardprogramme. Der Grund: Die längere Laufzeit ermöglicht es den Geräten, mit niedrigeren Temperaturen zu arbeiten.

Bei normal verschmutzter Wäsche reichen nach Angaben der Verbraucherzentrale häufig 30 Grad Celsius aus. Zusätzlich sollte die Waschmaschine möglichst gut ausgelastet werden.

6. Wäsche möglichst an der Luft trocknen

Ein elektrischer Wäschetrockner benötigt zusätzlichen Strom. Wo es möglich ist, kann Wäsche deshalb auf der Leine oder einem Wäscheständer getrocknet werden.

Wer einen Trockner benutzt, kann die Wäsche zuvor mit einer hohen Schleuderdrehzahl in der Waschmaschine schleudern. Dadurch gelangt weniger Wasser in den Trockner und der anschließende Trocknungsvorgang kann kürzer ausfallen.

7. Kühlschrank richtig einstellen und nutzen

Das Umweltbundesamt hält im Kühlschrank eine Temperatur von 7 Grad Celsius und im Gefrierfach minus 18 Grad Celsius für ausreichend.

Der Kühlschrank sollte möglichst nicht unmittelbar neben Herd, Heizung, Spülmaschine oder anderen Wärmequellen stehen. Außerdem empfiehlt es sich, Türen nur kurz zu öffnen, warme Speisen zunächst abkühlen zu lassen und vereiste Geräte bei Bedarf abzutauen.

Ein funktionierendes älteres Gerät muss zudem nicht allein wegen einer schlechteren Effizienzklasse sofort ausgetauscht werden. Das Umweltbundesamt empfiehlt, Kühlschränke möglichst lange zu nutzen und bei Bedarf zu reparieren.

8. Beim Kochen Energie nicht unnötig verlieren

Auch in der Küche lässt sich der Stromverbrauch ohne großen Komfortverlust reduzieren. Die Verbraucherzentrale empfiehlt unter anderem, beim Kochen einen passenden Deckel zu verwenden und im Wasserkocher nur die tatsächlich benötigte Wassermenge zu erhitzen.

Beim Backofen kann bei vielen Speisen auf das Vorheizen verzichtet werden. Umluft benötigt nach Angaben der Verbraucherzentrale zudem rund 15 Prozent weniger Energie als Ober- und Unterhitze.

Heizung und Warmwasser: Große Verbrauchsbereiche im Haushalt

9. Räume nicht unnötig stark heizen

Das Umweltbundesamt empfiehlt für Wohnräume als Orientierung etwa 20 Grad Celsius. Räume sollten allerdings auch nicht so stark auskühlen, dass Feuchtigkeit und Schimmel begünstigt werden.

Wie viel sich durch eine niedrigere Raumtemperatur tatsächlich einsparen lässt, hängt vom Gebäude, vom Heizsystem, vom Wetter und vom bisherigen Heizverhalten ab.

10. Heizkörper freihalten

Heizkörper sollten möglichst nicht von Möbeln, Vorhängen oder Verkleidungen verdeckt werden. Nur bei ausreichender Luftzirkulation kann sich die Wärme gut im Raum verteilen.

Auch Thermostatventile sollten frei zugänglich sein und nicht hinter Möbeln oder schweren Vorhängen liegen.

11. Bei Abwesenheit die Temperatur anpassen

Eine zeitgesteuerte oder programmierbare Regelung kann verhindern, dass Räume dauerhaft auf voller Wohnraumtemperatur gehalten werden, obwohl niemand zu Hause ist. Das Umweltbundesamt empfiehlt moderne Heizungsregelungen insbesondere deshalb, weil sie die Wärmebereitstellung stärker an den tatsächlichen Bedarf anpassen können.

Eine vollständige Auskühlung der Räume ist dagegen nicht das Ziel.

12. Kurz und kräftig lüften

Zum Lüften empfiehlt das Umweltbundesamt, Fenster für einige Minuten weit zu öffnen. Dieses Stoßlüften ermöglicht einen Luftaustausch, ohne Fenster über längere Zeit gekippt zu lassen.

Während des Lüftens sollte die Heizung heruntergeregelt werden.

13. Warmwasserverbrauch reduzieren

Warmwasser benötigt Energie. Die Verbraucherzentrale bezeichnet Warmwasser als einen relevanten Bestandteil der Energiekosten eines Haushalts und empfiehlt unter anderem Sparduschköpfe, wassersparende Armaturen und einen bewussten Umgang mit warmem Wasser.

Wer kürzer duscht und dabei weniger Warmwasser benötigt, reduziert deshalb nicht nur den Wasser-, sondern auch den Energiebedarf für dessen Erwärmung.

Bei zentralen Warmwassersystemen sollten aus hygienischen Gründen allerdings die Anforderungen zum Schutz vor Legionellen beachtet werden. Das Umweltbundesamt nennt für entsprechende Systeme unter anderem mindestens 60 Grad Celsius als wichtigen hygienischen Orientierungswert.

Stromtarif: Bei Ökostrom genau hinschauen

14. Bei einem Ökostromtarif nicht nur auf den Namen achten

Wer einen Ökostromtarif wählt, sollte dessen Eigenschaften genauer betrachten. Für in Deutschland als Ökostrom gelieferten Strom müssen die entsprechenden Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energien entwertet werden. Herkunftsnachweise stellen sicher, dass die betreffende erneuerbar erzeugte Strommenge nicht mehrfach als solche vermarktet wird.

Ein Herkunftsnachweis bewertet jedoch nicht automatisch die ökologische Qualität des gesamten Stromtarifs. Das Umweltbundesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass weitergehende Anforderungen beispielsweise durch zusätzliche Ökostromlabel gestellt werden können.

StromAuskunft ermöglicht deshalb neben dem normalen Ökostromfilter auch eine gezieltere Auswahl von Ökostromangeboten. Verbraucher sollten bei der Tarifwahl neben Herkunft und Zertifizierung auch Preis, Vertragslaufzeit, Preisgarantie und Kündigungsfrist beachten.

Wichtig: Begriffe wie „grün“, „klimafreundlich“ oder „nachhaltig“ sollten nicht allein aufgrund eines Produktnamens als Beleg für eine besondere Umweltleistung verstanden werden. Die ab 27. September 2026 geltenden Regeln gegen Greenwashing verschärfen die Anforderungen an allgemeine und nicht ausreichend belegte Umweltaussagen deutlich.

Mobilität: Wege und Verkehrsmittel bewusst wählen

15. Kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen

Gehen und Fahrradfahren verursachen beim unmittelbaren Betrieb keine motorbedingten Abgasemissionen. Das Umweltbundesamt ordnet aktive Mobilität wie Gehen und Radfahren auch bei einer umfassenderen Umweltbetrachtung günstiger ein als motorisierten Individualverkehr.

Gerade bei kurzen Strecken kann deshalb geprüft werden, ob das Auto tatsächlich notwendig ist.

16. Für längere Wege Bus und Bahn prüfen

Öffentliche Verkehrsmittel verursachen pro Personenkilometer im Durchschnitt deutlich weniger Treibhausgasemissionen als ein durchschnittlich ausgelasteter Pkw.

Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes für das Bezugsjahr 2024 lagen die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen eines Pkw bei 164 Gramm CO₂-Äquivalenten je Personenkilometer. Für den Eisenbahn-Fernverkehr wurden 26 Gramm und für den Eisenbahn-Nahverkehr 44 Gramm ausgewiesen. Solche Werte sind Durchschnittswerte und hängen unter anderem von Auslastung, Fahrzeug und Energiebereitstellung ab.

17. Flugreisen insbesondere auf kürzeren Distanzen hinterfragen

Das Flugzeug weist im Personenfernverkehr im Durchschnitt hohe Treibhausgasemissionen je Personenkilometer auf. Das Umweltbundesamt nennt für Inlandsflüge im Bezugsjahr 2024 durchschnittlich 290 Gramm CO₂-Äquivalente pro Personenkilometer.

Wo eine Bahnverbindung eine praktikable Alternative bietet, kann die Entscheidung für den Zug die verkehrsbedingten Emissionen einer Reise deutlich reduzieren.

Konsum und Ernährung

18. Mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel essen

Die Herstellung von Lebensmitteln verursacht je nach Produkt sehr unterschiedliche Umweltwirkungen. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass tierische Lebensmittel im Durchschnitt höhere Treibhausgasemissionen und einen höheren Flächenbedarf verursachen als pflanzliche Lebensmittel.

Eine stärker pflanzenbetonte Ernährung mit weniger Fleisch und anderen tierischen Produkten kann deshalb die ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen reduzieren.

Pauschale Aussagen über einzelne Lebensmittel sind allerdings mit Vorsicht zu behandeln: Auch Anbauweise, Herkunft, Transport, Kühlung, Verarbeitung und Verpackung beeinflussen die Umweltbilanz.

19. Lebensmittel möglichst vollständig nutzen

Auch Lebensmittel, die später weggeworfen werden, mussten zuvor erzeugt, verarbeitet, transportiert und häufig gekühlt werden. Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb ausdrücklich, Lebensmittelabfälle möglichst zu vermeiden.

Hilfreich sind eine realistische Einkaufsplanung, die richtige Lagerung und die Nutzung bereits vorhandener Lebensmittel, bevor Neues gekauft wird.

20. Leitungswasser als Alternative zu Flaschenwasser prüfen

Trinkwasser aus der Leitung ist in Deutschland streng kontrolliert. Nach Angaben des Umweltbundesamtes verursacht das Trinken von Leitungswasser weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser.

Das UBA weist allerdings darauf hin, dass Wasser, das länger als vier Stunden in der Hausinstallation gestanden hat, zunächst ablaufen sollte. Frisches Wasser erkennt man daran, dass es merklich kühler aus der Leitung kommt.

21. Recyclingpapier mit dem Blauen Engel verwenden

Bei Druckerpapier, Schulheften und anderen Papierprodukten empfiehlt das Umweltbundesamt Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen Blauer Engel.

Für entsprechendes Recyclingpapier werden 100 Prozent Altpapierfasern verwendet. Nach aktuellen Angaben des Umweltbundesamtes benötigt die Herstellung deutlich weniger Wasser und Energie als die Produktion von Frischfaserpapier.

Der Blaue Engel ist dabei kein frei erfundenes „Nachhaltigkeitssiegel“, sondern ein staatlich getragenes Umweltzeichen mit festgelegten Vergabekriterien.

22. Geräte länger nutzen und Reparatur prüfen

Nicht jede Neuanschaffung ist allein wegen einer besseren Energieeffizienz automatisch die sinnvollste Lösung. Herstellung und Entsorgung eines Geräts benötigen ebenfalls Ressourcen. Das Umweltbundesamt empfiehlt beispielsweise bei Kühlschränken ausdrücklich eine möglichst lange Nutzung sowie Reparaturen, wenn diese sinnvoll möglich sind.

Vor einem Neukauf lohnt sich deshalb die Frage: Funktioniert das vorhandene Gerät noch zuverlässig, lässt es sich reparieren – oder rechtfertigt ein deutlich niedrigerer Energieverbrauch tatsächlich den Austausch?

Welche Klimaschutztipps bringen am meisten?

Eine allgemeingültige Rangliste gibt es nicht. Ein Haushalt mit sehr hohem Heizenergieverbrauch hat andere Einsparmöglichkeiten als jemand in einer modernen, gut gedämmten Wohnung. Wer täglich lange Strecken mit dem Auto zurücklegt, kann wiederum an einer anderen Stelle größere Emissionen beeinflussen als ein Haushalt ohne eigenes Auto.

Für Verbraucher ist deshalb diese Reihenfolge sinnvoll:

  1. Verbrauch kennen: Strom-, Wärme- und gegebenenfalls Kraftstoffverbrauch erfassen.

  2. Große Verbrauchsbereiche prüfen: insbesondere Heizung, Warmwasser, Mobilität und größere Elektrogeräte.

  3. Einfache Maßnahmen zuerst umsetzen: Stand-by vermeiden, Temperaturen richtig einstellen, Eco-Programme nutzen und Warmwasser bewusst einsetzen.

  4. Bei Neuanschaffungen genauer vergleichen: tatsächlichen Energieverbrauch statt Werbeaussagen betrachten und anerkannte Kennzeichnungen wie das EU-Energielabel nutzen.

So wird aus einer langen Sammlung einzelner Tipps ein überschaubarer Plan für den eigenen Haushalt.

Klimaschutz ohne Greenwashing: Warum wir unsere Tipps überarbeitet haben

Diese Seite hat eine Geschichte. Die ursprünglichen „50 beliebtesten Klimaschutztipps“ entstanden im Rahmen der früheren StromAuskunft-Aktion „Die Klimaschützer“. Grundlage war eine Befragung der damaligen Facebook-Community.

Die Liste war deshalb nie als wissenschaftliches Ranking der 50 wirksamsten Klimaschutzmaßnahmen gedacht. Einige der damaligen Empfehlungen sind inzwischen zudem technisch oder fachlich überholt – beispielsweise die Empfehlung, Elektrogeräte der Klassen A+, A++ oder A+++ zu kaufen. Für mehrere wichtige Produktgruppen gilt seit 2021 wieder die EU-Skala von A bis G.

StromAuskunft hat den Ratgeber deshalb grundlegend überarbeitet. Die heutige Fassung konzentriert sich auf nachvollziehbare Maßnahmen. Pauschale Aussagen über angeblich „klimafreundliche“, „grüne“ oder „nachhaltige“ Produkte vermeiden wir, wenn dafür keine ausreichend konkrete Grundlage angegeben werden kann.

Das entspricht auch den verschärften europäischen Anforderungen an Umweltaussagen. Die EmpCo-Richtlinie wurde 2026 in deutsches Recht umgesetzt; die neuen Regeln sind ab dem 27. September 2026 anzuwenden. Allgemeine Umweltaussagen wie „grün“ oder „öko“ sind dann grundsätzlich nur noch unter deutlich strengeren Voraussetzungen zulässig. Nachhaltigkeitssiegel müssen ebenfalls besondere Anforderungen erfüllen.

Strom sparen und Stromtarif regelmäßig prüfen

Ein niedrigerer Stromverbrauch reduziert die Zahl der verbrauchten Kilowattstunden. Ob damit auch die Stromrechnung deutlich sinkt, hängt zusätzlich vom jeweiligen Arbeitspreis und Grundpreis des Stromtarifs ab.

Deshalb empfiehlt es sich, neben dem Verbrauch auch regelmäßig den eigenen Stromvertrag zu prüfen. StromAuskunft bietet dafür einen Stromvergleich und einen Wechselservice an.

Stiftung Warentest untersuchte 2025 neun Wechselservices für Strom und Gas. Zwei Dienste erfüllten sämtliche Untersuchungskriterien; StromAuskunft gehörte zu den untersuchten Diensten und wird von StromAuskunft auf Grundlage des Tests als Spitzenreiter unter den kostenlosen Wechselservices ausgewiesen. StromAuskunft dokumentiert zudem die TÜV-Prüfung des Vergleichsportals auf seiner Seite zu Auszeichnungen und Bewertungen.

So bleibt die Rollenverteilung klar: Energie sparen reduziert den Verbrauch. Ein Tarifvergleich kann zusätzlich helfen, die Kosten der verbleibenden Kilowattstunden im Blick zu behalten.

StromAuskunft - TÜV geprüft - Spitzenreiter bei Stiftung Warentest - mehrfacher Testsieger


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