Die Klimaschützer
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Die Klimaschützer: eine frühere Initiative von StromAuskunft

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„Die Klimaschützer“ ist ein historisches Projekt von StromAuskunft. Die 2009 gestartete Aktion wird heute nicht mehr aktiv fortgeführt. Diese Seite bleibt als Archiv erhalten und dokumentiert die damalige Idee, ihre Entwicklung und ihre öffentliche Anerkennung. Das frühere Klimaschützer-Logo ist kein aktuelles Umwelt-, Nachhaltigkeits- oder Zertifizierungssiegel.

Die Aktion „Die Klimaschützer“ entstand im Jahr 2009. Ihr Ziel war es, Verbraucherinnen und Verbraucher für Klimaschutz, erneuerbare Energien und insbesondere für die Möglichkeit eines Wechsels zu einem Ökostromtarif zu sensibilisieren. Die Kampagne setzte dafür früh auf soziale Netzwerke und digitale Mitmachangebote.

Der damalige Kampagnenslogan lautete „Klimaschutz – ich mache mit!“. Er gehört heute zur Geschichte des Projekts und wird auf dieser Seite ausschließlich in diesem historischen Zusammenhang wiedergegeben.

Eine Klimaschutzaktion aus der frühen Social-Media-Zeit

Als „Die Klimaschützer“ im Juli 2009 starteten, waren soziale Netzwerke als Kommunikationskanal für Energie- und Verbraucherthemen noch vergleichsweise neu. StromAuskunft und die beteiligte Kommunikationsagentur widjet entwickelten deshalb ein Konzept, das Informationen über Klimaschutz und Ökostrom mit Elementen zum Teilen und Einbinden in soziale Netzwerke verband.

Ein zentrales Element war eine sogenannte CO₂-Sparuhr. Sie sollte veranschaulichen, welche CO₂-Einsparungen durch die Nutzung von Ökostrom möglich sein könnten. Die damalige Pressemitteilung bezeichnete die angezeigten Werte ausdrücklich als eine mögliche beziehungsweise modellierte Ersparnis.

Aus heutiger Sicht ist diese Unterscheidung wichtig: Die damalige Sparuhr war keine aktuelle Messung tatsächlich vermiedener Emissionen und wird von StromAuskunft heute nicht als Nachweis einer bestimmten Klimawirkung verwendet. Umwelt- und Klimaaussagen müssen nach den inzwischen verschärften verbraucherrechtlichen Anforderungen klar, nachvollziehbar und belegbar sein.

Was „Die Klimaschützer“ damals erreichen wollten

Im Mittelpunkt stand zunächst die Information. Die Kampagne wollte Menschen dazu bringen, sich mit ihrem Strombezug, erneuerbaren Energien und ihrem eigenen Energieverbrauch auseinanderzusetzen. Über Social-Media-Angebote, Informationsseiten und die CO₂-Sparuhr sollte das Thema möglichst einfach zugänglich gemacht werden.

Die Resonanz war nach den damaligen Angaben von StromAuskunft beachtlich. In einer Pressemitteilung vom Oktober 2009 berichtete das Portal, dass die Informationsseite seit dem Start rund 350.000 Menschen erreicht habe. Für September 2009 gab StromAuskunft außerdem an, dass jeder dritte über das Portal angeforderte Stromvertrag ein Vertrag für Strom aus erneuerbaren Energien gewesen sei. Bei diesen Angaben handelt es sich um zeitgenössische Unternehmensangaben; sie werden hier als Teil der Projektgeschichte dokumentiert und nicht als unabhängig geprüfte Wirkungskennzahlen dargestellt.

Später kamen Unternehmen und Organisationen als Unterstützer der Aktion hinzu. Auf der ursprünglichen Seite wurden zahlreiche dieser Partner mit ausführlichen Beschreibungen ihrer damaligen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaktivitäten vorgestellt.

Diese Unternehmensbeschreibungen führen wir in der neuen Fassung bewusst nicht fort. Aussagen darüber, ob ein Unternehmen „nachhaltig“, „klimafreundlich“ oder in anderer Weise ökologisch besonders vorteilhaft arbeitet, müssen sich auf aktuelle und überprüfbare Tatsachen stützen. Eine historische Partnerschaft aus den Jahren der Kampagne ist dafür kein geeigneter Beleg.

Anerkennung beim Jahrbuch der Werbung 2010

„Die Klimaschützer!“ fanden auch in der Kommunikationsbranche Beachtung. In der veröffentlichten Shortlist des Wettbewerbs zum Jahrbuch der Werbung 2010 ist das Projekt der damaligen Heidjann GmbH & Co. KG in der Branche Energieversorgung und im Bereich „Digitale Medien (Digitale/Interaktive Anwendungen)“ aufgeführt; als beteiligte Agentur wird widjet genannt.

Wichtig ist die genaue Formulierung: Die erhaltene Wettbewerbsliste weist „Die Klimaschützer!“ als Beitrag der Shortlist aus. Als „Branchensieger“ der Energieversorgung ist in diesem Dokument dagegen ein anderer Wettbewerbsbeitrag gekennzeichnet. Deshalb sprechen wir heute präzise von einer Aufnahme in die Shortlist des Jahrbuch-Wettbewerbs 2010 und nicht von einem Branchensieg.

Für StromAuskunft bleibt diese Anerkennung dennoch ein Stück Unternehmensgeschichte. Sie zeigt, dass bereits 2009 versucht wurde, ein damals stark an Bedeutung gewinnendes Energie- und Verbraucherthema mit neuen digitalen Kommunikationsformen zu verbinden.

Historisches Kampagnenlogo – kein aktuelles Nachhaltigkeitssiegel

Zur Kampagne gehörte das Logo mit dem Slogan „Klimaschutz – ich mache mit!“. Die ursprüngliche Seite forderte Besucher ausdrücklich dazu auf, dieses Zeichen als „Siegel“ auf der eigenen Website einzubinden.

Diese Nutzung wird heute nicht mehr angeboten. Wird das frühere Logo auf dieser Archivseite gezeigt, dient es ausschließlich der Dokumentation der damaligen Kampagne. Es bestätigt weder die Umweltleistung eines Unternehmens oder Stromtarifs noch stellt es eine aktuelle Zertifizierung oder ein Gütesiegel dar.

Diese Klarstellung ist auch vor dem Hintergrund der neuen europäischen Regeln für Umweltaussagen wichtig. Die Richtlinie (EU) 2024/825 zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel erfasst Umweltaussagen weit: Nicht nur Texte, sondern unter Umständen auch Logos, Symbole, Labels sowie Marken- oder Produktnamen können eine Umweltaussage vermitteln. Deutschland hat die Vorgaben im Februar 2026 in nationales Recht umgesetzt; anzuwenden sind die neuen Regeln ab dem 27. September 2026.

Nicht staatliche Nachhaltigkeitssiegel dürfen nach den neuen Regelungen grundsätzlich nur verwendet werden, wenn sie auf einem Zertifizierungssystem mit unabhängiger Drittprüfung und weiteren Transparenzanforderungen beruhen.

Think before you print

Im Rahmen der Klimaschützer entstand seinerzeit auch die Aktion „Think before you print“. Sie sollte für einen bewussteren Umgang mit Papier sensibilisieren. Die Aktion und das damalige Kampagnenlogo werden heute nicht mehr aktiv angeboten. Das Logo stellte keine unabhängige Umweltzertifizierung dar.

Warum StromAuskunft die Seite trotzdem erhält

Eine alte Kampagne muss nicht so dargestellt werden, als sei sie noch aktuell, um Teil der Unternehmensgeschichte zu bleiben. Im Gegenteil: Eine klare zeitliche Einordnung macht transparent, was damals geschah und welchen Stellenwert das Projekt zu seiner Zeit hatte.

Deshalb dokumentieren wir „Die Klimaschützer“ weiterhin, verzichten aber auf alte Mitmachaufrufe, aktuelle Wirkungsversprechen und nicht mehr überprüfte Umweltangaben. Historische Aussagen werden als solche gekennzeichnet. Wo frühere Berechnungen oder Kampagnenelemente keine heutige belastbare Aussage über eine Umweltwirkung erlauben, ziehen wir daraus keine aktuellen Schlussfolgerungen.

Wer sich heute über Strom aus erneuerbaren Energien informieren oder entsprechende Tarife vergleichen möchte, findet dafür den aktuellen Ökostromrechner von StromAuskunft. Dort lassen sich Stromtarife nach verschiedenen Kriterien vergleichen.

StromAuskunft heute: Verbraucherinformation und geprüfter Wechselservice

Die historische Klimaschutzaktion ist von der heutigen Bewertung des Vergleichs- und Wechselservices zu unterscheiden. Stiftung Warentest untersuchte für Finanztest 09/2025 insgesamt neun Wechselservices für Strom und Gas und führte StromAuskunft.de unter den untersuchten Diensten. StromAuskunft dokumentiert das eigene Testergebnis als „Spitzenreiter unter den kostenlosen Wechselservices für Strom und Gas“.

Der Wechselservice ist zudem aktuell vom TÜV Saarland geprüft; StromAuskunft dokumentiert die erneute Zertifizierung aus dem Jahr 2026 auf seiner Auszeichnungsseite, das zugehörige Zertifikat ist beim TÜV Saarland hinterlegt.

Damit steht „Die Klimaschützer“ heute für ein Kapitel aus der Geschichte von StromAuskunft – während Transparenz, Tarifvergleich und ein verbraucherfreundlicher Wechselservice die aktuellen Aufgaben des Portals bestimmen.

Häufige Fragen zu „Die Klimaschützer“

Ist die Aktion „Die Klimaschützer“ noch aktiv?

Nein. Die Seite wird heute als historisches Archiv geführt. Mitmachaktionen, die Aufnahme neuer Partner und die Vergabe des früheren Kampagnenlogos werden nicht fortgeführt.

Ist das Klimaschützer-Logo ein aktuelles Öko- oder Nachhaltigkeitssiegel?

Nein. Das Logo ist ein historisches Gestaltungselement der früheren Kampagne. Es stellt auf dieser Archivseite keine aktuelle Zertifizierung und keine Bewertung der Umweltleistung eines Stromtarifs, Unternehmens oder Produkts dar.

Werden die früher genannten CO₂-Einsparungen weiterhin ausgewiesen?

Nein. Die historische CO₂-Sparuhr sollte mögliche Einsparungen durch die Nutzung von Ökostrom visualisieren. Die damaligen Modellwerte werden nicht als aktuelle oder nachgewiesene Emissionsminderung von StromAuskunft dargestellt.

Warum bleibt die Seite online?

„Die Klimaschützer“ gehören zur Geschichte von StromAuskunft. Die Aktion startete bereits 2009 und wurde unter anderem in die Shortlist des Wettbewerbs zum Jahrbuch der Werbung 2010 aufgenommen. Die Archivseite dokumentiert diese Historie, ohne daraus aktuelle Umweltversprechen abzuleiten.

 

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