Montag, 24. April 2017
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Stromerzeugung in Deutschland

Was versteht man unter Stromerzeugung?

Unter dem Begriff Stromerzeugung versteht man im Allgemeinen die Herstellung von Elektrizität – physikalisch gesehen ist dies immer eine Umwandlung primärer Energiearten bzw. Energiequellen in elektrische Energie. Als Energiequellen gelten erstens Sonnenenergie und die davon abhängigen Energieformen Biomasse, Wind- und Wasserkraft, zweitens fossile Brennstoffe wie Steinkohle, Braunkohle, Erdöl und Erdgas, die gewissermaßen gespeicherte Sonnenenergie aus vergangenen Zeiten sind, und drittens Kernbrennstoffe wie beispielsweise Uran.

Von der Stromerzeugung bis zur konkreten Bereitstellung durchläuft elektrischer Strom vier Stadien Der ursprünglich erzeugte Bruttostrom (1) wird abzüglich des Eigenverbrauchs der Kraftwerke zum Nettostrom (2) und nach weiteren, transportbedingten Arbeitsverlusten im Netz zur Stromabgabe (3). Die letztlich dem Kunden zur Verfügung stehende Leistung ergibt sich abzüglich des Betriebsverbrauchs durch den Netzbetreiber und ist die sogenannte Stromabnahme (4).

Stromerzeugung nach Energieträgern

Schaut man sich die Stromerzeugung nach Energieträgern an, so wird deutlich im Jahr 2014 die eneuerbaren Energien den größten Anteil an der Bruttostromerzeugung in Deutschland eingenommen haben. Dieser Anteil ist im Jahr 2016 noch mal gestiegen und liegt derzeit bei über 30 Prozent. Bei den erneuerbaren Energien dominiert Stromerzeugung aus Windenergie vor Biomasse, Photovoltaik und Wasserkraft.

Der meiste Strom in Deutschland wird nach wie vor aus Kohle erzeugt. Der Anteil der Braunkohle liegt bei 25,4 Prozent und der Anteil von Steinkohle beträgt 17,6 Porzent. Insgesamt wird also 43,2 % des Stroms in Deutschland durch Kohle erzeugt. Trotz des Ausstieges aus der Kernenergie beträgt dessen Anteil noch 15,8 Prozent. Gas liegt bei rund 10%.

Stromerzeugung in Deutschland

Die großen vier Stromerzeuger in Deutschland - RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall.

In Deutschland gibt es zwar über 1100 Stromanbieter, jedoch erzeugen die 4 größten Stromerzeuger RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall rund 67 Prozent des deutschen Strommarktes. Damit ist der Stromerstabsatzmarkt ist mit einem Anteil von 67 Prozent (Erzeugungsmengenanteil) bei den großen 4 Versorgern weiterhin konzentriert. Zwar geht der Anteil der vier absatzstärksten Unternehmen zurück, aber die Stromerzeugung und damit die allgemeine Versorgung eines Landes wird zum überwiegenden Teil von einigen wenigen Energieversorgungsunternehmen, kurz EVU, sichergestellt.


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Entwicklung Erneuerbare Energien

„Die Energiewende bestimmt die Dynamik der Entwicklung der Strom- und Gasmärkte in Deutschland.  Die Stromerzeugung ist in den letzten Jahren von einem Rückgang der Erzeugung aus konventionellen Energieträgern bei einem gleichzeitigen Anstieg der Erzeugung aus erneuerbaren Energieträgern geprägt. Insgesamt war die Netto-Stromerzeugung mit 581,3 TWh im Jahr 2014 gegenüber dem Berichtsjahr 2013 mit 593,5 TWh um 12,2 TWh rückläufig.  Die Netto-Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energieträger stieg um 8,4 TWh auf 154,8 TWh (2014). Am meisten zugenommen hat dabei die Stromerzeugung aus Windenergie (an Land) mit einer Erzeugungsmenge von 55,9 TWh. Das Anlagenregister ist in Betrieb gegangen. Es dient der Überwachung des Zubaus, der Berechnung der zubauabhängigen Fördersätze sowie der besseren Integration der Erneuerbaren Energien.“

Quelle: Kernaussage aus dem Monitoringbericht der Bundesnetzagentur

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