Sonntag, 23. Februar 2020

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Was ist Heizstrom?

Als Heizstrom wird Strom bezeichnet, der zu besonderen Tarifen speziell zum Heizen mit Stromheizungen (Nachtspeicherheizungen) oder Wärmepumpen angeboten wird.

Strom für Nachtspeicherheizungen

Nachtspeicherheizungen sind strombetriebene Wärmequellen. Sie gewannen in Deutschland in den 1960er Jahren an Popularität, galten später jedoch als ineffizient und teuer. Vor dem Hintergrund der Energiewende und der damit verbundenen Abkehr von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas hat das Heizen mit Strom zwar wieder Zukunft, jedoch eher in Form von Wärmepumpen oder Solarthermieanlagen. Nachtspeicherheizungen finden sich heute vor allem in unsanierten Altbauten.

Verbraucher mit Nachtspeicherheizung können nach speziellen Nachtstromtarifen suchen, um ihre Kosten durch einen Anbieterwechsel zu reduzieren. Da Nachtstrom in der Nieder- oder Nebentarifzeit geliefert wird, ist er prinzipiell günstiger als konventioneller, zur Hauptzeit gelieferter Haushaltsstrom.

Strom für Wärmepumpen

Wärmepumpen entziehen der Umwelt aus Luft, Wasser oder dem Erdreich Wärme, um diese für die Heizung und Warmwasserbereitung im Haushalt nutzbar zu machen. Die Technik kommt ohne fossile Brennstoffe aus, lediglich Strom wird als Antriebsenergie genutzt, um die Umweltwärme aufnehmen und weitertransportieren zu können. Wärmepumpen gelten als ebenso energie- und kostensparend wie klimaschonend und sind hierzulande bereits die beliebteste Wärmequelle in Neubauten.

Weil der Betrieb einer Wärmepumpe mit einem erhöhten Strombedarf einhergeht, empfehlen sich kostensparende Tarife für Wärmepumpenstrom. In vielen Fällen werden für die Versorgung von Wärmepumpen reduzierte Stromnetzentgelte berechnet, wodurch die Energieversorger ihren Kunden entsprechend günstigere Sondertarife anbieten können.

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Nachtstrom

Wer liefert Nachtstrom?

In Deutschland liefert jeder lokale Grundversorger auch Nachtstrom. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Markt für Heizstrom auch hauptsächlich von Grundversorgungstarifen geprägt ist. Nach und nach etablieren sich jedoch auch alternative Stromanbieter mit zum Teil deutlich günstigeren ...

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Hat Nachtstrom Zukunft?

Das ehemals positive Bild vom günstigen und unabhängigen Heizen mit Strom hat sich im Laufe der Jahrzehnte spürbar gewandelt. Strom im Kraftwerk zu produzieren, ihn unter Verlusten an Haushalte weiterzuleiten, wo die Elektrizität wiederum in Wärme umgewandelt wird, erscheint aus heutiger Sicht ...

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Ist Nachtstrom günstiger als Haushaltsstrom?

Auf den ersten Blick ja, denn für den zu Nebenzeiten gelieferten Nachtstrom wird tatsächlich ein geringerer Kilowattstundenpreis berechnet als beim normalen Haushaltsstrom zur Hauptzeit. Aber: Im Vergleich zu Standardtarifen ist Nachtstrom, der zur Hauptzeit, also tagsüber, geliefert wird, ...

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Was ist eine Nachtspeicherheizung?

Als Alternative zu den hierzulande deutlich weiter verbreiteten Gas- und Ölheizungen dient eine Nachtspeicherheizung – auch elektrische Speicherheizung oder Nachtspeicherofen genannt – als strombetriebene Wärmequelle. Das Heizen mit Strom gewann in Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren ...

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Was ist Nachtstrom?

Als Nachtstrom wird elektrische Energie bezeichnet, die Stromanbieter in der Nieder- oder Nebentarifzeit an ihre Kunden liefern. Die konkrete zeitliche Eingrenzung nehmen die Energieversorger vor, in der Regel fallen darunter jedoch die Nächte (üblicherweise wird zwischen 20:00 und 22:00 Uhr auf ...

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