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Stromspeicher Rendite

Rendite Solarstromspeicher

Wer sich heutzutage einen Stromspeicher nur aus Renditebetrachtungen zulegen möchte, der wird enttäuscht. Denn trotz der seit dem 01. Mai 2013 bestehenden Förderung von Solarstromspeichern ist deren Renditebetrachung zum gegenwertigen Zeitpunkt noch sehr ernüchternd. Marktstudien zeigen, dass die Rendite für Solarstromspeicher erst bei Speicherkosten von unter 300 Euro / kWh attraktiv wird und mit den derzeitigen Renditen von Photovoltaik - Anlage ohne Speicher mithalten kann.

Abbildung: Renditebetrachtung einer PV-Anlage in Abhängigkeit vom Systempreis für Speicherbatterien (Quelle: DCTI Speichertechnologie)

Ab wann sind Stromspeicher rentabel?

In der Berechnung des DCTI wird deutlich, dass positive Renditen für Solarstromspeicher erreicht werden können, wenn die Systempreise Werte von 2.200 € und darunter erreichen. Der Vergleich mit einer PV- Anlage ohne Speicher zeigt dass deren Rendite deutlich höher ist und es Anlagen mit Speicher erst bei Speicherkosten von rund 300 € pro kWh besser abschneiden.

Bei der Neuanschaffung einer PV-Anlage sollten Sie eine Kombinierte Lösung aus Speicher und PV - Anlage kalkulieren. Abhängig von Ihrem Stromverbrauch sowie der Dachgröße kann es schon jetzt sinnvoll sein, einen Stromspeicher anzuschaffen. Das liegt vor allem daran, dass die Einspeisevergütung für Solarstrom unter 17 Cent pro kWh liegt und Haushaltsstrom bei Ihrem lokalen Versorger schon rund 25 Cent pro kWh im Bezug kostet. Insofern ist der Strom, den Sie beim Versorger einkaufen teurer als der Strom, den Sie an den Versorger verkaufen. Zudem müssen PV - Anlagen mit einer Nennleistung von mehr als 10 kWp 10 Prozent des erzeugten Stroms selber verbrauchen.

Bei PV - Anlagen, die schon länger installiert sind, sieht das anders aus. Eine Nachrüstung mit einem Stromspeicher lohnt sich in der Regel nicht, da die Preise für die Einspeisevergütungen deutlich höher sind und die Anlagen nicht für Speicherung ausgelegt sind. Das Nachrüsten ist recht teuer und die Förderung des Staates kommt für PV-Anlagen, die vor 2013 in Betrieb gegangen sind, auch nicht zum tragen.

PV - Anlagen, die vor 2009 in Betrieb gegangen sind

Bei diesen Anlagen liegt die Einspeisvergütung bei 30 Cent und mehr. Die Nachrüstung eines Speichers lohnt sich derzeit nicht.

PV - Anlagen, die zwischen 2009 - und 2012 in Betrieb gegangen sind

Diese Anlangen bekommen noch eine Eigenverbrauchsvergütung, die gestaffelt nach Eigenverbrauchsanteil vergütet wird. Dort ist insbesondere die Vergütung ab 30 Prozent Eigenverbrauch aufwärts interessant. Das muss dann im Einzelfall abhängig vom Verbrauch und den Nachrüstkosten von einem Fachmann durchgerechnet werden.

Insgesamt sind Solarstromspeicher aber vor allem für Neuanlagen interessant. Für die Zukunft werden die Renditeerwartungen dort auch sicher steigen, da die Strompreise weiter steigen werden und die Preise für die Speicherbatterien sinken werden. Dann macht das Ganze System bei einem möglichst großen Eigenstromanteil richtig Spaß.

Gute Rendite bei hohem Eigenverbrauch

In Strom umgewandelte Sonnenenergie wurde lange Zeit von Privatbetreibern von Photovoltaikanlagen entweder direkt selbst verbraucht oder – was immer noch weit verbreitet ist – direkt in Netz eingespeist. Die durch PV-Anlagen gewonnene elektrische Energie hat nämlich den Nachteil, dass Strom nicht auf Abfrage produziert werden kann, sondern sobald er produziert ist, direkt verbraucht oder weitergeleitet werden muss. Erst durch die technischen Entwicklungen der Stromspeicher-Industrie wird die Möglichkeit in die private PV-Anlage einen Stromspeicher zu integrieren, häufiger genutzt.

Speicher erhönen den Eigenverbrauch des Solarstroms

Ohne Stromspeicher muss der erzeugte Strom direkt weitergeleitet werden. Deswegen profitierten Photovoltaikanlagenbetreiber lange Zeit nur von dem Geld, was sie für ihren erzeugten Solarstrom vom Netzbetreiber erhielten – also von der sogenannten "Einspeisevergütung". Denn der Eigenverbrauch ist ohne Stromspeicher sehr gering: Morgens und Abends, wenn die meisten Personen sich in den Haushalten aufhalten, wird viel Strom benötigt, während die PV-Anlage in dieser Zeit durch geringere Sonneneinstrahlung weniger Strom produziert. Wenn die Sonneneinstrahlung am stärksten wirkt und die Photovoltaikanlage am effizientesten Strom erwirtschaftet, sind hingegen nur wenige Personen im Haus anzutreffen: Viele sind in der Mittagszeit nicht in den eigenen vier Wänden sondern auf der Arbeit, in der Schule oder bei anderen Pflichtterminen außer Haus. Dieser Problematik kann man mithilfe eines Stromspeichers entgegenwirken.

Speicher als Solarstromzwischenspeicher

Durch einen Stromspeicher wird der Zwang zum direkten Verbrauch aufgehoben. So kann die Sonnenenergie der Mittagsstunde teilweise gespeichert und dadurch auch abends genutzt werden. Dies bietet den Besitzern von PV-Anlagen einen großen Vorteil: Der Haushalt wird unabhängiger von Energiekonzernen und senkt die eigene Stromrechnung. Durch diese Kostenersparnis beim Strombezug wird die Photovoltaikanlage dadurch auch wieder profitabler, denn momentan sinken die Gewinne zunehmend. Während im Jahr 2010 die Einspeisevergütung noch bei ca. 30ct. lag, liegt diese im Jahr 2013 bei nur noch 17Ct. pro kWh. Hinzu kommt, dass durch eine Erneuerung des Erneuerbare Energien Gesetzes Betreiber von Photovoltaikanalgen für 10% ihres ins Netz eingespeisten Stroms keine Vergütung mehr erhalten. Diese Novelle sollte dabei sichern, dass PV-Analgen in Zukunft vor allem für den Eigenbedarf genutzt werden.

Förderung von Stromspeichern

Damit trotz geringer Einspeisevergütungen nicht die Zahl von PV-Anlagen zurückgeht, werden seit 2013 die Bauvorhaben von Stromspeichern gefördert. Innerhalb dieser Fördermaßnahme werden Neuanalgen unter bestimmten Umständen finanziell unterstützt.

Ratgeber Stromspeicher kaufen

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