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Stromspeicher Preise 2017

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Stromspeicher Preise für Photovoltaik Anlagen

Der Preis für einen Stromspeicher wird als Preis für das entsprechenden Gerät angegeben und als Preis pro gespeicherter Kilowattstunde Strom  (kWh). Entscheidend für die Anschaffung eines Stromspeichers ist der Preis pro gespeicherter kWh. Der Anschaffungspreis variiert je nach Leistung und Speichertechnologie und liegt für Haushalte zwischen ca. 5.000 Euro und 15.000 Euro.

Deutsche Verbraucher zahlen für Haushaltsstrom im Schnitt rund 30 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer Komplettlösung aus Photovoltaikanlage, Stromspeicher und Installation kostet die gespeicherte Kilowattstunde etwa 27 Cent. Unterm Strich bleibt also schon heute ein kleiner Gewinn. Sowohl für Stromspeicher als auch Solaranlagen gilt bis zu einer gewissen Minimalgrenze: Je kleiner, desto profitabler. Der Grund: Bei kleinen Anlagen liegt der besonders lohnenswerte Eigenverbrauch automatisch höher. Tipp des Experten für einen Vier-Personen-Haushalt: Ein Batteriepeicher zwischen vier und sechs Kilowattstunden und eine Photovoltaikanlage mit drei bis vier Kilowatt Peak sind ideal. Wann kommt der Durchbruch? Bereits 2015 sind Stromspeicher für Privathaushalte „Ready for Durchbruch“, ab 2016 rechnet die Branche mit steigenden Produktionskapazitäten.

Stromspeicher Preise sinken dank hoher Nachfrage und starkem Wettbewerb

„Für immer mehr Verbraucher und Unternehmer werden Solarstromspeicher zum unverzichtbaren Baustein der eigenen Energieversorgung. Sie ermöglichen es, einen Großteil des selbst erzeugten Solarstroms auch selbst zu verbrauchen, sie garantieren Versorgungssicherheit und stabile Strompreise“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Alles spricht dafür, dass sich die Nachfrage nach Solarstromspeichern in den nächsten Jahren vervielfachen wird“, so Körnig.

Die Preise für Stromspeicher sind im Jahr 2015 für Neuintallationen mit rund 27 Cent für die gespeicherte kWh (Speicher + PV - Anlage + Installation) erstmals günstiger als die eingekaufte kWh (30 Cent). Durch den Einstieg des Elektroautomobil - Herstellers Tesla in den Markt für Haushaltsspeicher ist ein zusätzlicher, sehr starker Gobal Player im dem Gebiet der Stromspeicher eingestiegen. Auch der deutsche Automobilkonzern Daimler bietet jetzt Stromspeicher an. Tesla hat für seinen im Sommer 2015 auf dem amerikanischen Markt in Serie gehenden Batteriespeicher „Powerwall“ einen Kampfpreis von etwa 3.000 Dollar für Einsteigermodelle angekündigt. Björn Nykvist und Måns Nilsson vom Stockholm Environment Institut haben mehr als 80 Kostenanalysen zu Stromspeicher - Batterien untersucht. Dabei stellen sie zwischen 2007 und 2014 einen Preisverfall von 14% jährlich fest.

 

Lithium oder Blei?

Solarstromspeicher sind in der Regel elektrochemische Speicher, die entweder auf Blei-Säure Basis oder Lithium-Ionen Basis funktionieren.

Blei-Akkus sind günstiger in der Anschaffung, haben aber eine geringere Lebensdauer und einen schlechteren Wirkungsgrad. Lithium-Ionen Akkus sind derzeit noch deutlich teurer, haben dafür aber einen besseren Wirkungsgrad und eine deutlich längere Lebensdauer.

Kennzahlen Blei-Säure Akkus vs. Lithium-Ionen Akkus

  Blei-Säure Akku Lithium - Ionen Akku
Wirkungsgrad ca. 65 - 85 % ca. 85 - 95 %
Ladezyklen ca. 2 - 3000 ca. 6 - 8000
Lebensdauer ca. 5 - 7 Jahre ca. 15 - 20 Jahre
Anschaffungskosten* ca. 2000 Euro
 ca. 3500 Euro
Tabelle: Wesentliche Kennzahlen für Solarstromspeicher
* Preise in Euro für Batteriespeicher mit einer Energie von 4 bis 5 kWh je tatsächlich nutzbarer kWh

So kaufen Sie einen Stromspeicher

1. Holen Sie sich mittels unseres Anfrage Formulars mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese.

2. Der Fachbetrieb stimmt die einzelnen Komponenten wie PV-Anlage, Solarstromspeicher, Steuerungselektronik und Wechselrichter ideal aufeinander ab.

3. Die Gesamtkosten der Anlage werden berechnet und die staatliche Förderung beantragt. Eine Renditeberechnung der Anlage wird durchgeführt. Ist das Angebot fertig, so besprechen Sie die Finanzierung mit Ihrer Hausbank.

4. Die Anlage wird beauftragt und von dem Fachbetrieb montiert.

5. Der Fachbetrieb kümmert sich um den Anschluss des Eigenverbrauchs sowie des Einspeisezählers und nimmt die Anlage in Betrieb.

6. Ab sofort produzieren Sie Ihren eigenen Strom und erhöhen Ihren Eigenverbrauch.

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