Donnerstag, 01. Dezember 2022

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Was kostet eine Solaranlage?

Was kostet eine Solaranlage?

Unser Tipp

Die Kosten einer Solaranlage unterteilen sich in zwei grundsätzliche Blöcke: die Anschaffungskosten und die Betriebskosten. Während für den Kaufpreis die Faktoren Größe, Leistung und Technik ausschlaggebend sind, fallen laufende Kosten beispielsweise für Wartung und Versicherung an.

Anschaffungskosten

Die durchschnittliche Photovoltaikanlage für ein Eigenheim in Deutschland verfügt über 28 Solarmodule mit insgesamt 7 kWp Leistung (250 Watt pro Modul). Damit werden im Schnitt rund 7.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt, was den Strombedarf von mehr als fünf Personen deckt.

  • Kleinere Anlagen haben in der Regel einen höhere Kosten pro kWp.
    Bei 3 bis 4 kWp ca. 1600€ pro kWp (netto).
  • Bei größere System sinkt der Preis pro kWp.
    Bei 8 bis 10 kWp bereits nur noch ca. 1380€ pro kWp (netto).

75 bis 85 Prozent der Anschaffungskosten umfassen das Material der Anlage, also Solarmodule, Wechselrichter, Verkabelung und weitere Systemkomponenten. Der Rest verteilt sich auf Installation und Inbetriebnahme, konkret auf die Montage und den Netzanschluss. Optional können sich Anlagenbetreiber für die Einbindung eines Strompeichers entscheiden. Dies verursacht zwar zusätzliche Kosten, gilt heutzutage jedoch in vielen Fällen als empfehlenswert, weil damit der besonders lukrative Eigenverbrauch von Solarstrom maximiert werden kann.

Betriebskosten

Ist die heimische Solaranlage erst in Betrieb, ist der Löwenanteil der Kosten gestemmt. Hinzu kommen laufende Kosten für den Betrieb. Für die unbedingt empfehlenswerte jährliche Wartung und Reinigung der Anlage sollten Betreiber etwa zwei Prozent des Anschaffungspreises einkalkulieren - im bundesdeutschen Schnitt also rund 200 Euro. Für ein ebenfalls ratsames Versicherungspaket, beispielsweise inklusive Betreiber-Haftpflicht und Allgefahren-Schutz, fällt in etwa nochmal die gleiche Summe an. Wer, wie die meisten Anlagenbetreiber, den dazugehörigen Zähler mietet statt ihn zu kaufen, zahlt dafür 30 bis 40 Euro im Jahr.

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