Samstag, 04. April 2020

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Was kostet eine Solaranlage für Warmwasser?

Die meisten Betreiber heimischer Solaranlagen konzentrieren sich auf die Stromerzeugung - entweder für den Eigenbedarf oder zwecks vergüteter Einspeisung ins öffentliche Netz. Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Warmwasserbereitung sowie die Heizenergieversorgung im Haushalt mittels Solarenergie zu unterstützen. Grundsätzlich stehen dafür zwei Möglichkeiten zur Auswahl.

Option 1: Wärmepumpe

Der über die Solaranlage gewonnene Sonnenstrom kann durch die Integration eines zusätzlichen Heizsystems auch für die Warmwasserbereitung in Küche und Bad genutzt werden. In den Sommermonaten können Haushalte dadurch sogar eine phasenweise Energieautarkie erzielen. Möglich macht dies die Ergänzung der hauseigenen Solaranlage durch eine Wärmepumpe. Diese führt einen Teil der erzeugten Solarenergie an die Zapfstellen für das Warmwasser und bereitet dieses entsprechend auf. Der jährliche Bedarf an konventioneller Heizenergie lässt sich auf diese Weise um 30 bis 50 Prozent reduzieren.

Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher betragen rund 10.000 Euro (Stand 2017). Während die Pumpe in den Sommermonaten oft gänzlich durch den gewonnenen Solarstrom betrieben werden kann, sind Nutzer im Rest des Jahres auf zusätzlichen Wärmepumpenstrom vom Energieversorger angewiesen. Dieser ist jedoch in der Regel deutlich günstiger als üblicher Haushaltsstrom und entspricht in etwa den Betriebskosten moderner Öl- oder Gasheizungen.

Option 2: Solarthermieanlage

Ein anderer Weg, die heimische Wärmeversorgung mittels Sonnenenergie zu unterstützen, ist die Installation einer Solarthermieanlage. Der Vorteil: Solch eine Anlage benötigt nur einen geringen Dachflächenanteil, so dass genug Platz für weitere Module zur Stromerzeugung bleibt.

Eine Solarthermieanlage für einen Vier-Personen-Haushalt, die allein der Warmwasserbereitung dient, kostet zwischen 3.000 und 6.000 Euro (Stand 2017). Soll die Anlage auch für die Erzeugung von Heizenergie eingesetzt werden, steigen die Kosten auf das Doppelte. Zusätzlich müssen im Jahr 50 bis 100 Euro für die Wartung der Anlage, 20 Euro Stromkosten für die Umwälzpumpe und optional 50 Euro für eine Versicherungspolice einkalkuliert werden.

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