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Solaranlagen Preise - Anschaffungskosten, laufende Kosten und Rendite einer PV-Anlage

Photovoltaik Anlage

Für die Anschaffung und Installation einer Solaranlage müssen Verbraucher ihr Portemonnaie erst einmal weit öffnen, bevor sie es mit Erträgen wieder füllen können. Die Ausgaben unterteilen sich dabei vor allem in die Kosten für die Anschaffung der Anlage und in die laufenden Kosten. Eine gute Rendite kann dann aus der Solaranlage eine zusätzliche Einnahmequelle machen. StromAuskunft zeigt, womit Sie rechnen können.

1. Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage

Je nachdem, wie groß Ihre Anlage werden soll und für welchen Anbieter Sie sich entscheiden, können die Anschaffungskosten um bis zu 10 Prozent variieren. Darüber hinaus spielen auch der Leistungsbedarf der Anlage und die dahinter stehende Technik eine wichtige Rolle für den Endpreis. Im Einzelnen müssen Sie mit Kosten rechnen für:

  • Solarmodule: zwischen 5200 und 9500 Euro (durchschnittliches Einfamilienhaus mit 5 kWp Leistung)
  • Wechselrichter: je nach Größe und Ausrichtung der Solaranlage 1000 bis 2000 Euro (durchschnittliches Einfamilienhaus mit 5 kWp Leistung)
  • Verkabelung: pro Meter Solarkabel 1 bis 5 Euro
  • Montage: 600 bis 900 Euro (durchschnittliches Einfamilienhaus mit 5 kWp Leistung)
  • Stromspeicher (optional): 6.000 bis 10.000 Euro
  • Netzanschluss: 500 bis 1.000 Euro

Welche Anschaffungskosten kommen unterm Strich auf Sie zu? Eine Solaranlage mit 3 kWp kostet durchschnittlich 5.400 Euro, eine Anlage mit 6 kWp (Kilowatt-Peak) ca. 9.000 Euro und eine Anlage mit 9kWp ca. 12.900 Euro.

Weitere Details zu den jeweiligen Preisen und Kosten finden Sie in unserer ausführlichen Aufschlüsselung [LINK zu „Solarstrom Kosten 2017 – Anschaffungskosten für PV-Anlagen“].

2. Laufende Kosten einer Photovoltaikanlage

Ist die Solaranlage einmal auf Ihrem Dach, haben Sie den größten Kostenblock gestemmt. Welche laufenden Kosten kommen dann auf Sie zu?

1. Wartungskosten

Damit Ihre Solaranlage möglichst lange ohne Probleme funktioniert und einen hohen Ertrag abwirft, müssen Sie diese regelmäßig reinigen und warten. Jährlich sollten Sie dabei Verschmutzungen entfernen, die Befestigung kontrollieren und eventuelle Beschädigungen ausbessern lassen. Insgesamt geht man von laufenden Kosten von ca. zwei Prozent der Anschaffungssumme pro Jahr aus. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 6 kWp Leistung wären das dann ca. 180 Euro.

2. Versicherungskosten

Wer seine teure Investition vor Gefahren schützen möchte, sollte eine Versicherung abschließen. Denkbar sind dabei einer Betreiber-Haftpflicht und eine Allgefahren-Versicherung, um sich z.B. bei Hagel oder Sturm keine Sorgen machen zu müssen. Planen Sie mit ungefähr 180 Euro pro Jahr.

3. Kosten für Zählermiete

Damit Sie Ihre Solaranlage zum Einsatz bringen können, benötigen Sie vorher einen Zähler, der misst, wie viel Strom Sie in das Netz einspeisen. Diesen können Sie einmalig kaufen oder – wie die Mehrzahl der Verbraucher – für 30 bis 40 Euro pro Jahr mieten.


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3. Rendite einer Photovoltaikanlage

Damit Sie nicht nur die Kosten für Ihre Solaranlage decken, sondern auch einen kleinen Gewinn erwirtschaften können, benötigen Sie eine attraktive Rendite. Derzeit ist eine jährliche Rendite von ca. 6 Prozent möglich. Wie können Sie diesen Wert erreichen?

1) Günstige Solaranlage finden

Je günstiger Ihre Solaranlage ist, desto eher können Sie eine ansprechende Rendite erzielen. Vergleichen Sie daher vor dem Kauf ausführlich Anbieter und Angebote. Zur Orientierung: Da die Preise in den letzten Jahren weiter gefallen sind, sollten Sie heute für eine Anlage mit einer installierten Leistung von 10 Kilowatt um die 1350 Euro pro kWp zahlen.

2) Eigenverbrauch steigern

Mit 10 bis 12 Cent pro Kilowattstunde liegt der eigens produzierte Solarstrom deutlich unter dem des Haushaltsstrompreises, der derzeit bei ca. 29 Cent rangiert. Nutzen Sie also immer, wann es geht, Ihren selbst erzeugten Strom und steigern Sie somit Ihren Eigenverbrauch. Unterm Strich sparen Sie so aktuell 17 bis 19 Cent pro Kilowattstunde – und steigern Ihre Rendite.

Tipps und Empfehlungen, wie Sie Ihren Eigenverbrauch steigern, haben wir in unserem ausführlichen Artikel zur Rendite von PV-Anlagen zusammengetragen [LINK zu „Solarstrom Rendite – Rendite von Solaranlagen].

3) Einspeisevergütung (bei Bedarf) nutzen

Da es derzeit günstiger ist, den selbst erzeugten Strom zu nutzen als diesen ins Netz einzuspeisen, gilt diese Empfehlung nur dann, wenn Sie Ihr Heim bereits mit Strom versorgt haben und weiteren Strom abgeben können. Die Einspeisevergütung hat sich in den letzten 2 Jahren stabilisiert, so dass es mittlerweile wieder lukrativ ist, gewonnenen Strom einzuspeisen. Aktuell können Sie so einen kleinen Gewinn von ca. ein bis zwei Cent pro Kilowattstunde machen. Auf diese Weise können Sie die Rendite weiter steigern.

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