Dienstag, 12. November 2019

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Solaranlagen Finanzierung

Mit einer eigenen Solaranlage können Verbraucher klimafreundlichen Strom erzeugen und zugleich attraktive Renditen erwirtschaften. Kauf, Installation und Inbetriebnahme einer PV-Anlage sind zunächst jedoch mit hohen Kosten verbunden. Um diese stemmen zu können, bieten sich verschiedene Finanzierungsmodelle an, die die Anfangsinvestition erleichtern. Wir zeigen Ihnen, welche Kredite eine Solaranlage auf Ihr Dach bringen.

Welche Finanzierungsmodelle gibt es?

Grundsätzlich ist zwischen Solarkrediten, Immobilienkrediten und konventionellen Allzweck-Krediten zu unterscheiden.

  • Solarkredite

Solarkredite sind speziell auf die Anschaffung einer PV-Anlage abgestimmt. Sie ähneln Baukrediten, nur dass beim Solarkredit der wahrscheinliche Ertrag der Anlage (durch Einsparungen per Eigenverbrauch oder Einspeisevergütung) der Bank Sicherheiten gibt. Solarkredite finden Sie unter anderem bei folgenden Kreditinstituten:

KfW-Bank: Mit dem Programm "Erneuerbare Energien Standard" fördert die bundeseigene KfW-Bank die Errichtung oder Erweiterung von Photovoltaikanlagen auf Freiflächen oder Gebäuden. Privatpersonen, gemeinnützige Organisationen, privatwirtschaftliche und kommunale Unternehmen - also fast jeder - können den Förderkredit beantragen. Je nach Bonität variieren die Konditionen bei Laufzeiten zwischen fünf und 20 Jahren. Solaranlagen können mit dem KfW-Kredit zu 100 Prozent, ausgenommen der Mehrwertsteuer, finanziert werden. Weitere Informationen zum Kredit der KfW-Bank.

UmweltBank: Die UmweltBank vergibt zinsgünstige Kredite für sozial-ökologische Projekte und damit auch für die Finanzierung von Solaranlagen ab einer Leistung von 250 kWp. Als Sicherheit verlangt die Bank in der Regel die Abtretung der Einspeisevergütung sowie einen Grundbucheintrag. Die Laufzeiten des Solarkredits variieren zwischen zehn und 20 Jahren. Weitere Informationen zum Kredit der UmweltBank.

SWK Bank: Der Solarkredit der Süd-West-Kreditbank bietet Verbrauchern gute Konditionen und eine schnelle Einschätzung der Fördermöglichkeiten durch ein Online-Formular. Weitere Informationen zu dem Solarkredit der SWK Bank.

GLS Bank: Die GLS Bank vergibt zinsgünstige Kredite für sozial-ökologische Projekte und bietet Verbrauchern damit auch eine Finanzierung ihrer PV-Anlage. In der Regel werden Kredite bis 30.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 15 Jahren gewährt. Das Abtreten der Einspeisevergütung dient als Sicherheit. Finanzierungsanfrage GLS Bank.

ING-DiBa: Der Wohnkredit der ING-DiBa unterstützt unter anderem die Sanierung und Modernisierung von Wohneigentum, kann von Verbrauchern aber auch als Solarkredit genutzt werden. Zwar bietet die Bank lediglich eine Laufzeit zwischen zwei und sieben Jahren an, dafür müssen Kunden den Kredit jedoch nicht ins Grundbuch eintragen lassen. Auch eine Restschuldversicherung ist nicht verpflichtend. Sondertilgungen sind möglich. Weitere Informationen zum Wohnkredit der INGA-DiBa.

  • Immobilienkredite

Immobilienkredite sind nicht speziell auf die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ausgerichtet, können jedoch dafür verwendet werden. Der Vorteil: Das derzeit niedrige Zinsniveau macht solche Kredite attraktiv. Kreditnehmer müssen dafür weitgehend schuldenfrei sein und eine größere Anlage (ab ca. 25.000 Euro Investitionssumme) geplant haben. Die Schuld wird in der Regel ins Grundbuch eingetragen. Immobilienkredite erhalten Kunden bei nahezu jeder Bank.

  • Andere Kredite

Neben speziellen Krediten, die direkt oder indirekt auf den Kauf einer PV-Anlage abgestimmt sind, können Verbraucher auch auf andere (Allzweck-)Kredite zurückgreifen. Je nach Bonität können Kunden auch hierbei gute Konditionen für die Anschaffung einer Solaranlage erhalten.

Solarkredite: Worauf Sie achten sollten

Bevor Sie sich für eines der vielen Kreditangebote entscheiden: Folgendes sollten Sie bei der Finanzierung einer Photovoltaikanlage beachten.

  • Kreditkonditionen prüfen

Da der Markt zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten bietet, sollten Sie sich die Konditionen eines Kredits genau ansehen. Entscheidende Kriterien sind unter anderem die Laufzeit, Zinsbindung sowie die Rückzahlungsmodalitäten.

  • Kreditsumme beachten

Einen Solarkredit können Sie nur für die Nettoinvestitionskosten verwenden. Das heißt: Sie müssen für die Mehrwertsteuer und die Montagekosten der Anlage selbst aufkommen. Je nach Anbieter benötigen Sie noch mal etwa 20 Prozent mehr Kapital, als der Kredit abdeckt.

  • Kreditzinsen bedenken

Nach Installation und Inbetriebnahme der PV-Anlage kommen Kreditzinsen auf Sie zu, die Sie bei Ihrer Finanzplanung berücksichtigen müssen. Mit einem Darlehen zu besonders günstigen Konditionen können Sie die Amortisationszeit kurz halten.

Förderprogramme für Solaranlagen

Neben der Finanzierung über einen Bankkredit stehen Verbrauchern verschiedene Förderprogramme für Solaranlagen zur Auswahl. Werfen Sie einen Blick auf die Möglichkeiten, um die Anschaffungskosten ihrer PV-Anlage zu senken. Infomationen zur Solarförderung finden Sie hier.

Solaranlagen-Kaufberatung: Angebote einholen und Preise vergleichen

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