Montag, 09. Dezember 2019

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Solaranlage installieren - Schritt für Schritt

Die Installation einer Solaranlage übernimmt in der Regel der Fachbetrieb, der die Anlage bereits geplant hat. Folgendes sollte bei der Installation einer Solaranlage berücksichtigt werden:

1. Montagesystem

Hausdach und Solarmodule entscheiden darüber, welches Montagesystem benötigt wird. Dabei ist relevant, wie schwer das Montagesystem ist, ob es einen Rahmen hat, und wie hoch die regionalen Belastungen durch Schnee und Wind ausfallen.

Schneelast: Montagesystem, Werkstoffe und Verankerung auf dem Dach müssen je nach Region in Deutschland mitunter erheblichen Schneemassen standhalten. Zwar rutscht der Schnee oftmals von allein von den schräg aufgestellten Solarmodulen, unter Umständen kann er jedoch darauf haften und ein beträchtliches Zusatzgewicht erzeugen. Zur Orientierung: 10 cm Nassschnee entsprechen einem Gewicht von 40 kg pro qm. In schneefallreichen Regionen lohnen sich daher spezielle Module mit widerstandsfähiger Glasabdeckung und einem besonders stabilen Rahmen.

Windlast: Kräfte, die durch Wind entstehen, können die Befestigungen der Solarmodule und des Montagesystems gefährden. Grundsätzlich entscheidet die Windlast darüber, wie nah die einzelnen Solarpanele am Rand des Dachs installiert sein dürfen, denn Dachfirst und Giebel sind besonders anfällig für starke Winde.

2. Wechselrichter und Zähler

Ein Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in haushaltskompatiblen Wechselstrom um. Damit das Wechselstromkabel kurz gehalten werden kann, sollte darauf geachtet werden, dass der Wechselrichter möglichst nah am Einspeisepunkt installiert wird. Der Zähler zur Messung der Einspeisung kann im Zählerschrank oder an jeder anderen passenden Stelle untergebracht werden.

3. Gerüst

Je nach Haus und Dach ist möglicherweise ein Gerüst notwendig, um die Solaranlage sicher anbringen zu können. Schrägdächer erfordern in der Regel ein solches, bei Flachdächern reichen oftmals Absturzsicherungen. Klären Sie vor Vertragsschluss mit dem Solarteur, ob ein Gerüst für die Montage im Preis inbegriffen ist.

4. Netzbetreiber

Damit Sie Strom ins öffentliche Netz einspeisen können, müssen Sie sich beim zuständigen Netzbetreiber anmelden. Treten Sie hierzu rechtzeitig mit dem Anbieter in Kontakt, um von Anfang an überschüssigen Strom verkaufen zu können. Der Vertragsschluss kann einige Wochen in Anspruch nehmen.

5. Einweisung

Damit Sie sich mit der eigenen Solaranlage auskennen, sollten Sie eine ausführliche Anleitung vom Fachbetrieb erhalten. Dazu zählt eine Einweisung in den Einspeisezähler ebenso wie in die Anlagenwartung und die Wechselrichterdaten.

Solaranlage betreiben

Ihre Solaranlage ist fachmännisch installiert, nun kann sie in Betrieb genommen werden. Worauf ist dabei zu achten? Wir haben alle wichtigen Tipps und Infos im Special "Solaranlage betreiben" zusammengetragen.

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