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Solarthermie: Höhere Förderung deckt fast die Hälfte der Kosten

28.01.2016 | Energienachrichten

Mit der zum Jahresbeginn 2016 erhöhten staatlichen Förderung können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern nahezu die Hälfte der Anschaffungskosten einer Solarthermieanlage abdecken. Darauf weist aktuell die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hin. Eine haushaltsübliche Solarthermieanlage für Heizung und Warmwasser koste etwa 7.500 Euro, bis zu 3.600 Euro gebe es allerdings als Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Vor allem Hauseigentümer mit veralteten Heizanlagen, so empfiehlt co2online, sollten prüfen, ob sich durch die höhere Förderung eine Solarthermieanlage sowie ein Kesseltausch rechnen. Als veraltet gelten laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie übrigens 70 Prozent der Heizanlagen in deutschen Kellern. Würde die Hälfte der veralteten Kessel modernisiert und käme in Kombination damit Solarthermie zum Einsatz, würden sich nach Berechnungen von co2online mehr als sechs Millionen Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden lassen.

In Kürze wird ein von co2online mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums initiierter Solarthermie-Test starten. Das von der Bundesregierung geförderte Projekt will am Beispiel konkreter Haushalte zeigen, worauf Verbraucher bei der Auswahl der Technik, bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln, der Suche nach Fachbetrieben aus dem Bereich Solarthermie sowie bei Installation und Nutzung achten sollten.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Solarthermie