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Herbst-Flaute in deutschen Offshore-Windparks

28.12.2015 | Energienachrichten

In der Nordsee stehen deutsche Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von fast 3.000 Megawatt. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, lieferten die Windräder auf hoher See an manchen Tagen im zurückliegenden Herbst jedoch lediglich Leistungsspitzen im ein- oder zweistelligen Megawattbereich.

An einem Vormittag Mitte Dezember 2015 sei die gesamte Einspeiseleistung aus der Nordsee auf bis zu ein Megawatt gesunken. Zu diesem Zeitpunkt hätte die deutsche Offshore-Windkraft gerade einmal wenige hundert Haushalte mit Strom versorgen können. Laut Spiegel-Bericht hatten die Windparks auf hoher See in den vergangenen Monaten mehrfach mit Flauten zu kämpfen. An insgesamt 25 Tagen innerhalb des letzten Quartals sei die Windstromproduktion zum Teil mehrfach in äußerst niedrige Bereiche gerutscht.

Am 11. November hatten die in der Nordsee ansässigen Offshore-Windparks mit über 2.600 Megawatt ihre bisherige Höchstleistung erreicht. Die Schwankungen beim Windstrom müssen vom zuständigen Netzbetreiber durch das Zu- bzw. Abschalten konventioneller Kraftwerke ausgeglichen werden.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Windrad und Photovoltaik

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