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Neubauten müssen ab 2016 energiesparender sein

11.12.2015 | Energienachrichten

Häuser, die nach dem baldigen Jahreswechsel gebaut werden, unterliegen neuen Mindestanforderungen für die Dämmung und den Energieverbrauch, denn ab dem 1. Januar 2016 gilt eine Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Deutschland. Für Neubauten steigen die Energiestandards dann um 25 Prozent, die Dämmung muss um 20 Prozent verbessert werden.

Um die selbstgesteckten Klimaziele Deutschlands erreichen zu können, hat die Bundesregierung in der EnEV neue Energiestandards festgelegt. Diese Anforderungen an die Wärmedämmung und Anlagentechnik sind für alle beheizten oder klimatisierten Neubauten verbindlich. Nach dem anstehenden Jahreswechsel müssen neu errichtete Häuser 25 Prozent weniger Primärenergie pro Jahr verbrauchen als solche, das noch nach der Verordnung von 2015 gebaut wurden. Der Primärenergiebedarf bezieht sich dabei auf Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung.

Zudem steigen die Anforderungen an die Dämmung. Der Wärmeverlust eines Gebäudes an die Umgebung soll im Vergleich zum bisherigen Standard noch einmal um 20 Prozent gesenkt werden. Die neue EnEV gilt für alle Objekte, deren Bauantrag bzw. Bauanzeige ab dem 1. Januar 2016 eingereicht wird.

Ebenfalls wichtig: Die neue EnEV wirkt sich auch auf staatliche Förderprogramme aus. So fällt beispielsweise die Förderung durch KfW-Programme umso höher aus, je geringer der Energieverbrauch eines jeweiligen Neubaus ist - sowohl in Form eines Tilgungszuschusses, als auch durch einen besonders niedrigen Zins.

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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