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Akku-Pflege: Tipps vom TÜV

09.12.2015 | Energienachrichten

Ob Notebook, Tablet oder Smartphone - generell gilt: Wer seinen Akku schont und pflegt, kann unnötig schnellem Entladen und vorzeitigem Leistungsschwund vorbeugen. Über die optimalen Betriebsbedingungen für Akkus, die das Rückgrat mobiler Geräte bilden, klärt Stephan Scheuer, Batterieexperte beim TÜV Rheinland, auf.

In den meisten Geräten stecken Lithium-Ionen-Akkus, die den Vorteil haben, viele Ladezyklen ohne großen Leistungsverlust durchlaufen zu können. Allerdings sollten die kleinen Speicher nie vollständig entleert werden. Schädlich sind auch Temperaturen über 35 Grad Celsius. "Erhöht sich die Umgebungstemperatur dauerhaft, sinkt die Lebensdauer des Akkus", weiß Stephan Scheuer. Warme Heizkörper würden sich daher ebenso wenig als Ablage für Notebooks und Tablets eignen wie enge Hosentaschen als Aufbewahrungsort für Smartphones. Kaum bekannt ist, dass auch kalte Temperaturen unter dem Gefrierpunkt Lithium-Ionen-Akkus schädigen und in unsichere Zustände versetzen können. Deshalb sollten entsprechende Geräte beispielsweise in kalten Nächten nicht im Freien oder in Fahrzeugen gelagert werden.

Stürze und Stöße, so Scheuer, seien für mobile Stromspeicher eine besondere Gefahr: "Akkus werden kompakter und damit anfälliger. Einmal beschädigt, können sie beim Laden überhitzen und im Extremfall sogar in Brand geraten." Im Zweifel sei der Akku stets gegen ein Original-Ersatzteil, nicht gegen einen Billig-Nachbau, auszutauschen.

Ein weiterer Tipp vom TÜV-Fachmann: "Um die Akkulaufzeit zu erhöhen, lohnt es sich, stromfressende Funktionen auszuschalten, wenn diese nicht benötigt werden." Dazu gehören in erster Linie das Display und Funkverbindungen wie WLAN und GPS. Heutzutage sind Stromsparoptionen übrigens fester Bestandteil der meisten Betriebssysteme. Für Tablets und Smartphones gibt es zusätzliche Stromspar-Apps, mit denen sich die Akkuleistung überprüfen, steuern und optimieren lässt.

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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