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Clever heizen: Jedes Grad spart sechs Prozent Energie

03.12.2015 | Energienachrichten

"Durchschnittlich 78 Prozent des häuslichen Energieverbrauchs entsteht beim Heizen. Hier lohnen sich Sparmaßnahmen also besonders", sagt E.ON-Geschäftsführer Dr. Uwe Kolks. Jedes Grad weniger spare rund sechs Prozent Energie. Bei einem durchschnittlichen Haushaltsverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Erdgas lassen sich demnach pro Grad etwa 100 Euro Heizkosten im Jahr sparen.

Um möglichst effizient zu heizen, sei das richtige Mittelmaß gefragt. Heize man zu viel, trockne die Luft aus, heize man dagegen zu wenig, seien ausgekühlte Wände und Möbel die Folge. Grundsätzlich wird für Wohnräume und Badezimmer eine behagliche Temperatur von 20 bis 23 Grad empfohlen, wohingegen Schlafzimmer mit 16 bis 20 Grad deutlich kühler sein dürfen.

Für ein gesundes Raumklima während der kalten Jahreszeit empfiehlt sich punktuelles Stoßlüften. Wohnräume sollten dann jeweils fünf bis zehn Minuten, Schlafräume sogar bis zu 20 Minuten durchgelüftet werden. Bereits im Vorfeld, zumindest aber während des Lüftens, sollten die betreffenden Heizkörper abgedreht werden, um unnötige Energieverluste zu vermeiden. Wer richtig lüfte, könne allein dadurch die jährlichen Heizkosten um bis zu 50 Euro senken, rechnet E.ON vor.

Zuviel am Heizen zu sparen oder gar komplett auf warme Räume zu verzichten, sei übrigens keine Lösung. Selbst in kaum benutzten Räumen, so empfehlen Energieexperten, sollte die Temperatur nicht unter 16 Grad sinken. In ausgekühlten, schlecht belüfteten Zimmern sammle sich Feuchtigkeit, die letztlich zu Schimmelbildung führen könne.

© 2015 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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