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Klimagipfel: 82 Prozent der Deutschen fordern mehr Umweltschutz

13.11.2015 | Energienachrichten

Kurz vor der UN-Weltklimakonferenz Ende November in Paris fordern 82 Prozent der Deutschen die Bundesregierung zu höheren Anstrengungen beim Umweltschutz auf, um die selbst gesteckten Klimaziele Deutschlands erreichen zu können. Dies zeigen die Umfrageergebnisse des Energie-Trendmonitors 2015, den das Wärme- und Haustechnik-Unternehmen Stiebel Eltron veröffentlicht hat.

Jeder zweite Bundesbürger ist beispielsweise der Ansicht, dass künftig der Einsatz herkömmlicher Öl- und Gasheizungen in Neubauten nach dem Vorbild Dänemarks auch hierzulande weitgehend verboten werden sollte, um die Wärmewende in Deutschland voranzutreiben. Mit der ab Januar 2016 verschärften Energieeinsparverordnung befindet sich die Politik nach Meinung der Deutschen zumindest auf dem richtigen Weg. 75 Prozent sind mit den strengeren energetischen Anforderungen bei Neubauten einverstanden.

65 Prozent der Verbraucher plädieren im Übrigen dafür, dass grüner Strom günstiger werden muss. Im Gegenzug dürfen die Preise für fossile Energien wie Kohle, Öl und Gas nach Meinung der Deutschen ruhig steigen. Allerdings stellen die privaten Haushalte der Bundesregierung ein schwaches Zeugnis aus, wenn es um die finanziellen Anreize zum Umstieg auf Wind- und Sonnenenergie geht. Knapp jeder zweite Verbraucher vergibt dafür bestenfalls die Schulnote "ausreichend", rund jeder Dritte sogar ein "mangelhaft". Gleichzeitig bemängeln die Bundesbürger, die Finanzierung der Energiewende sei immer noch unverhältnismäßig zu Lasten der Privathaushalte verteilt.

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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