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G7-Staaten wollen weniger Abhängigkeit von russischem Gas

07.05.2014 | Energienachrichten

Die G7-Staaten wollen aufgrund der Ukraine-Krise ihre Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen verringern. Im Rahmen eines Sondertreffens am gestrigen Dienstag in Rom vereinbarten die Energieminister der führenden sieben Industriestaaten der Welt einen 13-Punkte-Plan. Diesem folgend sollen unter anderem höhere Flüssiggasimporte, neue Gasspeicher und mehr Pipelines eine höhere Unabhängigkeit von russischem Gas erwirken. Die neue Strategie, so hieß es, solle Russlands Präsident Wladimir Putin die Möglichkeit nehmen, Energie als Waffe einzusetzen.

Die Energieminister der G7-Staaten stellten in Rom klar, dass die angestrebten Änderungen im Hinblick auf die internationalen Energiemärkte nur mittel- bis langfristig erzielt werden könnten. Eine schnelle Lösung zur Lossagung von russischem Gas sei vorerst nicht in Sicht. Für die Ukraine sollen hingegen Notfall-Pläne erarbeitet werden, um die dortige Energieversorgung auch für den Fall aufrecht erhalten zu können, dass Russland dem Land den Gashahn komplett zudreht.

Die gestrige Rom-Initiative dient als Vorlage für den kommenden G7-Gipfel Anfang Juni in Brüssel. Deutschland wird dabei auf eine stärkere Rolle erneuerbarer Energien pochen sowie auf ein deutliches Plus an Energieeffizienz, damit mittel- und langfristig weniger Gas zum Heizen benötigt wird.

© 2014 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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