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NRW-Landesverwaltung stellt auf Ökostrom um

30.09.2015 | Energienachrichten

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat sich mit dem vor zwei Jahren verabschiedeten Klimaschutzgesetz unter anderem zur Umsetzung einer CO2-neutralen Landesverwaltung verpflichtet. Im Mittelpunkt dessen steht die Versorgung der Landesgebäude mit Ökostrom: Rund 337 Gigawattstunden Strom pro Jahr sollen ab 2016 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.

"Das Land NRW benötigt für seine Verwaltungsgebäude in etwa so viel Strom wie 100.000 Privathaushalte. Wir haben also eine große Verantwortung und nehmen unsere Klimaziele sehr ernst: Durch die Umstellung auf klimaneutralen Strom senken wir unseren CO2-Ausstoß um mindestens 200.000 Tonnen pro Jahr", erklärt NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Zudem können die Kosten für die Stromlieferung künftig um rund acht Millionen Euro pro Jahr gesenkt werden. Der Zuschlag für die Versorgung der Landesverwaltung mit Ökostrom ging an die Stadtwerke München.

Der tatsächliche Bezug von Ökostrom wird durch Herkunftsnachweise belegt, für die Mindestkriterien definiert wurden: So soll etwa durch den Bezug von Strom aus neuen Erneuerbare-Energien-Anlagen eine unmittelbare Minderung der CO2-Emissionen erreicht werden. Diese Neuanlagen dürfen nicht älter als sechs Jahre sein. Minister Remmel: "Bestehende Anlagen können zwar Ökostrom liefern, faktisch wird aber keine neue Nachfrage nach klimafreundlichem Strom generiert. Mit der Festlegung der Neuanlagenquote lösen wir indirekt Marktimpulse zur Investition in Neuanlagen aus."

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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