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Berlin: Mieterstrom vom Blockheizkraftwerk

03.04.2014 | Energienachrichten

Zum 1. Mai startet im Falkenhagener Feld in Berlin-Spandau ein gemeinsames Pilotprojekt des städtischen Wohnungsunternehmens GEWOBAG und des Hamburger Energiedienstleisters Urbana. In mehr als 1.400 Wohneinheiten können die Mieter künftig neben Wärme zusätzlich Mieterstrom direkt aus dem Quartier beziehen. Die Energie stammt aus einem sogenannten Blockheizkraftwerk, das Wärme und Strom vergleichsweise kostengünstig und umweltschonend direkt im Wohnumfeld produziert.

GEWOBAG-Vorstand Markus Terboven zum innovativen Angebot für die Mieter: "Die Nebenkosten zu senken ist selbstverständlich ein wichtiges Anliegen für uns. Eine zentrale Rolle wird hierbei der Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung über ein neu installiertes Blockheizkraftwerk spielen. Wir bringen damit nicht nur Wärme, sondern auch Strom unmittelbar in unser Quartier. Wir machen daraus ein zusätzliches Mieterstrom-Angebot für unsere GEWOBAG-Kunden. Diese neue Energiestrategie der GEWOBAG ist unsere Antwort auf das politische Leitbild in Zeiten der vielzitierten Energiewende: Weg von den großen Zentralen und hin zu kleinen dezentralen Einheiten der Energie- und Stromversorgung."

Ziel ist es, den direkt vor Ort produzierten Strom preiswerter anzubieten als es der lokale Grundversorger mit seinem niedrigsten Tarif tut. Dabei steht den Mietern völlig frei, ob sie den angebotenen Strom beziehen möchten oder nicht. Die GEWOBAG stellt jedoch abhängig von Haushaltsgröße und bisherigem Tarif Einsparungen von bis zu 100 Euro pro Jahr in Aussicht.

Auch in Bezug auf den größten Verbrauchsposten in Sachen Wohnenergie, die Heizung und Warmwasserversorgung, sollen in den Immobilien der GEWOBAG künftig Einsparpotenziale genutzt werden. Markus Terboven: "Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir steigern durch spezifische Maßnahmen die Energieeffizienz und modernisieren nach und nach unsere Heizungsanlagen. Das nützt nicht nur dem Klima, sondern hilft auch die Klimaschutzziele des Berliner Senats zu erreichen, und trägt auch dazu bei, die "warmen Betriebskosten" für unsere Mieterinnen und Mieter trotz steigender Energiepreise möglichst stabil zu halten."

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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