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30.000 demonstrieren für die Energiewende

24.03.2014 | Energienachrichten

Am Samstag haben insgesamt 30.000 Menschen in den sieben Landeshauptstädten Düsseldorf, Hannover, Kiel, Potsdam, München, Mainz und Wiesbaden sowie in Freiburg gegen ein Ausbremsen der Energiewende und für den schnellen Abschied von Atom- und Kohlestrom demonstriert. Mit den Protestaktionen wurden insbesondere die Pläne der Bundesregierung kritisiert, die Förderung von Wind- und Solarenergie im Rahmen einer baldigen EEG-Reform zu begrenzen.

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sagte in seiner Rede vor den Demonstranten in Wiesbaden: "Wir fordern die Ministerpräsidenten der Länder auf, jeden Versuch der Bundesregierung, den Ausbau erneuerbarer Energien einzuschränken, klar und deutlich zurückzuweisen. Wenn die Politik den Willen einer Mehrheit der Bundesbürger umsetzen will, dann muss sie ein Abwürgen der Energiewende auf jeden Fall verhindern. Das ist unsere Gesellschaft folgenden Generationen und dem Schutz von Umwelt und Klima schuldig."

In Hannover beteiligten sich 8.000 Bürger an der Demonstration. In Kiel, München und Düsseldorf gingen jeweils 5.000 Menschen auf die Straße, 4.000 in Mainz und Wiesbaden, 2.000 in Potsdam und weitere 1.000 in Freiburg. Die Demonstrationen wurden von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Kampagnen-Netzwerk campact, den NaturFreunden Deutschlands sowie zahlreichen regionalen Trägergruppen organisiert.

© 2014 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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