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Ökostrom-Markt-Modell vorgestellt

20.03.2014
Ökostrom-Markt-Modell vorgestellt

Die drei Ökostromanbieter NATURSTROM AG, Elektrizitätswerke Schönau und Greenpeace Energy eG fordern von der Bundesregierung eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die eine direkte und wirtschaftlich tragfähige Kundenversorgung mit Ökostrom aus heimischen Anlagen ermöglicht. Dazu haben die unabhängigen Versorgungsunternehmen am gestrigen Mittwoch das sogenannte Ökostrom-Markt-Modell vorgestellt.

"Der Vorschlag schafft die Voraussetzungen, um Ökostrom aus EEG-vergütungsfähigen Anlagen in deutlich größerem Umfang als bisher in eine sichere und saubere Versorgung von Kunden einzubinden", erklärt NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel. Ein überarbeitetes EEG, das die Regierungskoalition bis zum Sommer verabschieden will, müsse das Ökostrom-Markt-Modell enthalten. Die drei Ökostromanbieter kritisieren die bisherigen Pläne der Bundesregierung zur EEG-Reform, da diese es Stadtwerken, Ökostromanbietern und Energiegenossenschaften erschweren würden, neue Öko-Kraftwerke zu bauen. So werde es kaum noch möglich sein, die eigenen Kunden mit sauberem Strom aus heimischer Erzeugung zu versorgen.

Zentraler Punkt der Kritik: Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel möchte erreichen, dass künftig alle Betreiber von Ökostrom-Anlagen ihre Energie an der Börse verkaufen. Dort würden die Erneuerbaren dann zusammen mit Kohle- und Atomstrom als Graustrom, also als Strom unbekannter Herkunft, vermarktet. "So stellen wir uns die Energiewende nicht vor und so stellen sich auch die meisten Bürgerinnen und Bürger die Energiewende nicht vor", sagt Sebastian Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau.

Bei der Idee des Ökostrom-Markt-Modells würden die Betreiber von EEG-geförderten Anlagen ihren Strom nicht an der Börse, sondern direkt an einen Energieversorger verkaufen. Dieser würde über den Marktpreis und die EEG-Umlage hinaus eine zusätzliche Ökostrom-Zahlung entrichten. Auf diese Weise könnte das Modell zu einer Entlastung bei der EEG-Umlage führen, die von allen Privathaushalten über den Strompreis gezahlt wird. Zudem, so die Initiatoren, setze das Modell Anreize, Stromerzeugung und -bedarf besser aufeinander abzustimmen.

© 2014 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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