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Katastrophe von Fukushima jährt sich zum dritten Mal

10.03.2014 | Energienachrichten

Am morgigen 11. März jährt sich die fatale Dreifachkatastrophe von Japan zum dritten Mal. Auslöser der damaligen Geschehnisse war ein Seebeben mit einer Stärke von 9,0 auf der Richterskala. Auf dieses schwerste Beben in der Geschichte Japans folgte ein Tsunami, der mit bis zu 40 Meter hohen Wellen auf die Küsten traf und immense Schäden hinterließ. Mehr als 15.000 Menschen kamen dadurch ums Leben, annähernd 500.000 mussten evakuiert werden. Zudem verursachte der Tsunami die nukleare Katastrophe von Fukushima - den schwersten Atomunfall seit Tschernobyl, dessen Folgen für Mensch und Umwelt bis heute noch nicht vollständig absehbar sind.

Die damalige Bundesregierung nahm Fukushima zum Anlass, die Energiewende Deutschlands zu beschleunigen und beschloss einen schrittweisen Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Auch einige andere Staaten, die bis dato auf die Kernenergie setzten, beispielsweise Belgien und die Schweiz, verkündeten den Abschied von der Risikotechnologie. Die japanische Regierung hingegen veröffentlichte erst kürzlich Pläne, nach denen die zwischenzeitlich abgeschalteten Kernkraftwerke wieder in Betrieb genommen werden sollen. Auch der Bau neuer Anlagen wird von Japans Volksvertretern nicht mehr ausgeschlossen.

Dazu Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes Deutschland (NABU): "Der Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima sollte uns alle daran erinnern, wie teuer uns die Nutzung der Atomkraft zu stehen kommt, wenn wir nicht auf wirklich nachhaltige Alternativen für unsere Energieversorgung setzen."

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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