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Tipp: Energiesparlampen richtig entsorgen

05.02.2014 | Energienachrichten

In immer mehr Haushalten haben Energiesparlampen die in Rente geschickten Glühlampen bereits ersetzt. Doch während die alten Leuchten noch bedenkenlos über den Haus- bzw. Glasmüll entsorgt werden konnten, sieht die Lage bei ausgedienten oder zu Bruch gegangenen Energiesparlampen anders aus. Warum das so ist und wie die energieeffizienten Leuchtmittel richtig entsorgt werden, weiß Dr. Stefanie Labs von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse.

Für Energiesparlampen sei die Mülltonne tabu, sagt die Expertin, denn sie würden eine geringe Menge giftiges Quecksilber enthalten. "Am besten bringt man Energiesparlampen zur Sammelstelle - zum Beispiel zu einem Schadstoffmobil oder zum Wertstoffhof. Dort kümmert man sich um die ordnungsgemäße Entsorgung." Zudem wichtig: Geht eine Leuchte zu Bruch, unbedingt schnell das Fenster öffnen und für 15 Minuten den Raum verlassen. "Quecksilber ist eine Flüssigkeit, die bereits bei Raumtemperatur verdampft. Dadurch kann das Quecksilber über die Atmung in den Körper aufgenommen werden und kann dort zu Vergiftungserscheinungen und Gesundheitsschäden führen", sagt Stefanie Labs.

Zur Beseitigung der Reste einer zerbrochenen Energiesparlampe empfiehlt die Expertin haushaltsübliche Handschuhe sowie Papier und ein feuchtes Staubtuch für die großen bzw. kleinen Splitter. Der Rest könne mit dem Staubsauger gereinigt werden, dessen Beutel anschließend entsorgt werden sollte. Dr. Stefanie Labs: "Beim Tausch alter Lampen am besten erst den Strom ausschalten, die Lampe abkühlen lassen und aus der Halterung nehmen. Danach wickeln Sie die Lampe in ein weiches Tuch und geben sie in einen verschließbaren, bruchsicheren Behälter. Noch besser wäre natürlich, wenn Sie Lampen ohne Quecksilber verwenden würden, zum Beispiel LEDs."

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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