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Strompreis: Netzgebühren auch 2014 auf hohem Niveau

22.10.2013 | Energienachrichten

Nach einer Analyse des Energieanbieters LichtBlick werden sich die Netzkosten im kommenden Jahr auf hohem Niveau stabilisieren. "Die aktuelle Entwicklung belegt: Das Stromnetz ist zu teuer. In einigen Städten steigen die Gebühren signifikant. Viele Netzbetreiber müssen hingegen ihre überzogenen, mit den angeblichen Kosten der Energiewende begründeten hohen Gebühren deutlich senken", sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick.

Nach Analyse der vorläufigen Entgelte von 26 großen Verteilnetzbetreibern zahlt ein Privathaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden im nächsten Jahr über 200 Euro für die Nutzung der Stromtrassen. Dies sind zwar 1,3 Prozent weniger als 2013, allerdings waren die Netzkosten zu Jahresbeginn um neun Prozent gestiegen. "Damit stabilisieren sich die Netzentgelte auf einem sehr hohen Niveau", resümiert Lücking. Die Netzentgelte machen in Deutschland mittlerweile rund ein Viertel des Endkundenpreises für Strom aus.

Auffällig ist laut LichtBlick-Analyse die bundesweit sehr uneinheitliche Preisentwicklung. Elf der untersuchten Netzbetreiber erhöhen ihre Gebühren - insbesondere in München mit einer Steigerung von fast 27 Prozent sowie in Hamburg, Köln und Bremen, wo sich die Netzkosten zwischen vier und sechs Prozent erhöhen. Preissenkungen sind bei 15 Betreibern zu beobachten, von denen die Mehrzahl im letzten Jahr noch deutlich mehr Geld gefordert hatte. Gero Lücking: "Anders als von den Netzbetreibern behauptet, ist die Energiewende nicht der große Kostentreiber. Deshalb müssen viele Unternehmen die 2013 offenbar zu Unrecht von den Verbrauchern abgeschöpften Gelder im nächsten Jahr mit den aktuellen Preissenkungen wieder zurückgeben." Der LichtBlick-Geschäftsführer fordert: "Das Auf und Ab bei den Netzgebühren muss ein Ende haben. Die Kosten für die Verbraucher können und müssen mittelfristig sinken."

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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