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UN-Klimabericht bestätigt fortschreitenden Klimawandel

30.09.2013 | Energienachrichten

"Der Klimawandel findet statt und er wird schlimmere Auswirkungen haben als befürchtet. Der IPPC-Bericht macht deutlich, dass die Welt beim Klimaschutz nicht zögern darf. Um extreme Wetterlagen, Überschwemmungen, Dürren, Hungerkatastrophen und große Flüchtlingsströme zu vermeiden, müssen vor allem die Industriestaaten sofort handeln. Längeres Warten wird für alle sehr sehr teuer", kommentiert Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die aktuelle Veröffentlichung eines neuen UN-Klimaberichts in Stockholm. Laut dessen Kernaussage ändert sich das Klima momentan schneller und stärker als jemals zuvor.

Weiger: "Wenn die für den Klimawandel hauptverantwortlichen Industriestaaten und inzwischen auch große Schwellenländer so weitermachen wie bisher, setzen sie das Leben von Millionen Menschen aufs Spiel. Ab sofort muss der globale CO2-Ausstoß kontinuierlich verringert werden, sonst wird die kritische Zwei-Grad-Grenze überschritten und der bereits eingeschlagene Weg in die Klimakrise unumkehrbar." Deshalb fordert der BUND-Vorsitzende die schnelle Verabschiedung eines neuen internationalen Klimaschutzabkommens.

Die letzte Bundesregierung habe den Klimaschutz sträflich vernachlässigt, kritisiert Hubert Weiger. Sie habe auf EU-Ebene strengere CO2-Grenzwerte für neue Fahrzeuge verhindert und das Energieeffizienzgesetz sowie die Reform des Emissionshandels torpediert. Um das Ziel, bis 2020 den CO2-Ausstoß in Deutschland um 40 Prozent zu reduzieren, überhaupt noch erreichen zu können, stehe die kommende Bundesregierung vor schwierigen Aufgaben. Nicht zuletzt, so Weiger, weil sie alles daran legen müsse, damit Europa auf der internationalen Bühne wieder eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnehme.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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