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LichtBlick: Optimistische Prognose für Elektromobilität

29.04.2015
LichtBlick: Optimistische Prognose für Elektromobilität

Laut Ziel der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren - gegenwärtig sind es erst rund 20.000. Wo die aktuellen Probleme der Elektromobilität liegen und was sich ändern muss, damit die Nachfrage nach mit Strom betriebenen Fahrzeugen steigt, zeigt eine Online-Trendumfrage des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick.

Laut Ralph Kampwirth von LichtBlick zeigt die Studie, dass die Elektromobilität in Deutschland derzeit noch an zwei Faktoren krankt: "Das ist einmal der immer noch sehr hohe Kaufpreis, was vor allen Dingen an den immer noch sehr teuren Batterien liegt. Das Zweite ist das Thema Reichweite. Das heißt, für die Stadt reicht ein Elektroauto im Grunde genommen, aber sonst haben wir eine Reichweite von 130 bis 180 Kilometern, im Winter auch gern mal weniger, und das reicht natürlich nicht für weitere Fahrten über Land aus."

Die gute Nachricht sei allerdings, dass zeitnahe Verbesserungen der aktuellen Probleme zu erwarten seien. So habe die Politik längst beschlossen, das hiesige Stromtankstellennetz weiter auszubauen, und auch bei der Speichertechnik für Elektroautos gehe es spürbar voran. Ralph Kampwirth: "Experten erwarten, dass die Preise für Elektroautos, also damit auch für die Speicher, die der Kern bei den Kosten sind, deutlich sinken. Die Technologie wird sich so entwickeln, dass wir in Zukunft auch größere Reichweiten bei den Autos bekommen. Und der große Vorteil ist: Wer jemals schon Elektroauto gefahren ist, der merkt, dass diese Technologie dem herkömmlichen Automobil völlig überlegen ist."

LichtBlick bietet für das heimische Aufladen von Elektroautos einen speziellen Ökostromtarif an, der zum selben Preis wie Haushaltsstrom, für etwa 26 Cent pro Kilowattstunde, vermarktet wird. Laut Ralph Kampwirth herrsche an den öffentlichen Ladestationen hingegen noch ein großes Chaos. Hier müsse die Politik dringend tätig werden, so dass Kunden künftig zum einheitlichen Preis ihres Stromanbieters "tanken" können.

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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