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Netzbetreiber planen niedrigere Strommasten

27.04.2015 | Energienachrichten

Der ostdeutsche Netzbetreiber 50Hertz erforscht derzeit den Einsatz kleinerer Strommasten. Statt der bisherigen Höhe von 50 bis 60 Metern könnten künftige Masten nur noch zwischen 32 und 36 Meter hoch sein, teilte das Unternehmen in der vergangenen Woche mit. Parallel dazu sinke auch die Trassenbreite spürbar. Die Maßnahme soll helfen, die Akzeptanz der Bürger für die Errichtung neuer Hochspannungsleitungen im Zuge des für die Energiewende nötigen Netzausbaus zu erhöhen.

Im Anschluss an erste Tests will 50Hertz im Jahr 2017 eine zwei Kilometer lange Pilotstrecke in Betrieb nehmen. Schon seit einigen Jahren erprobt der Netzbetreiber unter dem Projektnamen "CompactLine" neue Ketten- und Seilsysteme. Damit soll erreicht werden, dass die Stromleitungen zwischen den Masten künftig weniger stark durchhängen und damit platzsparender ausfallen.

Allerdings: Um den Transport von stetig wachsenden Windstrommengen aus dem Norden und Osten nach Süddeutschland zu gewährleisten, bringen die Netzbetreiber auch höhere Masten ins Gespräch. Diese sollen es ermöglichen, neue Leitungen über bereits bestehende Trassen führen zu können.

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Strommast Hochstromleitung

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