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Niedriger Ölpreis: Gewinner und Verlierer

22.04.2015 | Energienachrichten

Der weltweite Preisrückgang für Öl wirkt sich direkt auf die wirtschaftliche Situation einzelner Branchen aus. Laut Analyse des internationalen Kreditversicherers Coface gibt es diesbezüglich einen aktuellen Gewinner - die Chemiebranche in Europa - sowie einen Verlierer - die Energiewirtschaft in Nordamerika.

Der nordamerikanische Energiesektor befinde sich momentan in einem Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Die Förderung von Schieferöl und Erdöl steige weiter, während sich die Preise seit Sommer 2014 halbiert hätten, so die Analyse von Coface. Da die Förderkosten für nicht-konventionelles Öl mit im Schnitt 50 bis 70 US-Dollar je Barrel hoch lägen, würden die Investitionen in diesem Bereich zurückgehen. Von diesem Trend betroffen seien auch die Auftragnehmer der Ölindustrie.

Wenn es eine Branche gebe, die ganz klar von den niedrigen Ölpreisen profitiere, so sei dies der Chemiesektor in Europa, heißt es im Bericht von Coface. Die Kostenersparnis helfe, den Vorsprung der US-Wettbewerber zu verringern und die Gewinne zu verbessern. Die Abwertung des Euro im Verhältnis zum US-Dollar begünstige Exporte der europäischen Chemiefirmen und trage so ebenfalls zur Verbesserung der Situation bei.

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Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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