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NRW würdigt RWE-Supraleiter-Projekt AmpaCity

15.04.2015 | Energienachrichten

Das Modellprojekt AmpaCity, in dessen Rahmen das weltweit längste Supraleiterkabel verlegt wurde, ist offiziell als qualifiziertes Projekt der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet worden. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin übergab die entsprechende Urkunde an Dr. Arndt Neuhaus, den Vorstandsvorsitzenden der RWE Deutschland.

Vor genau einem Jahr, im April 2014, nahm der Energiekonzern RWE das Supraleiterkabel mitten in der Essener Innenstadt in Betrieb. Es verläuft unterirdisch zwischen den beiden Essener Umspannwerken Herkules und Dellbrügge auf einer Strecke von einem Kilometer. Das neue Kabel überträgt bei gleichem Durchmesser etwa fünfmal so viel Strom wie ein herkömmliches Mittelspannungskabel. Vor dem Start des Pilotprojektes wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Nun zeigt der Praxisbetrieb, dass die Supraleiter-Technologie effizient, wirtschaftlich und integrierbar ist.

NRW-Wirtschaftsminister Duin würdigte das vom Bundeswirtschaftsministerium mit knapp sechs Millionen Euro geförderte Projekt als Musterbeispiel für die Zukunft der Stromversorgung in Ballungszentren. "Supraleiter können den elektrischen Strom nahezu widerstandsfrei leiten. Wenn das Demonstrationsprojekt AmpaCity positiv verläuft, könnten innerstädtische Umspannwerke demnächst überflüssig werden. Ein Modellprojekt, das wirtschaftlich enormes Potenzial mit sich bringt und ein wichtiger Treiber für die Energiewende sein kann", so der Minister bei der Urkundenübergabe.

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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