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Brandgefahr bei Akkus von E-Bikes

24.07.2013

Die Lithium-Akkus der immer beliebter werdenden E-Bikes können beim Aufladen gefährliche Brände verursachen. "Beschädigt der Fahrradbesitzer den Akku oder bastelt er daran herum, kann sich das Gerät entzünden", warnt Maike Thomas, Brandschutzingenieurin beim Infocenter R+V Versicherung. Regelmäßiges Aufladen schone hingegen den Energiespeicher und minimiere die Brandgefahr.

Die Akkus von E-Bikes müssen nicht zwingend an dafür vorgesehenen Zapfsäulen aufgeladen werden - auch das bequeme Nutzen der heimischen Steckdose ist grundsätzlich möglich. Allerdings rät die Expertin: "Das Gerät darf nicht in Reichweite von brennbaren Materialien stehen. Außerdem braucht der Akku etwa zehn Minuten, um sich an die Raumtemperatur anzupassen." Sonst könne er sich beim Laden aufblähen und entzünden. Maike Thomas rät E-Bike-Nutzern, den Akku am besten draußen an einem wettergeschützten Platz aufzuladen.

Eine weitere Gefahrenquelle kann sich ergeben, wenn das Elektrofahrrad längere Zeit ungenutzt steht. Dann kann sich der Akku tiefenentladen. In vielen Fällen genügen dafür schon zehn Wochen. "Dadurch steigt ebenfalls die Brandgefahr", weiß Thomas. Fahrradbesitzer sollten das E-Bike deshalb spätestens alle ein bis zwei Monate aufladen, auch wenn sie nicht damit gefahren sind.

Um Risiken bei der Nutzung von E-Bikes zu minimieren, rät die Brandschutzexpertin, beim Fahrradkauf unbedingt auf das GS-Zeichen zu achten und E-Bikes grundsätzlich nur mit dem Originalgerät zu laden. Um den Akku zu schonen, sollten Radfahrer ihn nie über 90 Prozent auf- und nicht unter 10 Prozent entladen. Darüber hinaus sollten Nutzer keinerlei technische Änderungen vornehmen, die die Sicherheit beinträchtigen könnten. Nach einem Sturz oder Unfall sollte auch der Akku unbedingt überprüft werden.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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