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Altmaier: Anstieg der EEG-Umlage auf über sechs Cent

10.06.2013 | Energienachrichten

Laut übereinstimmenden Medienberichten geht Bundesumweltminister Peter Altmaier von einem Anstieg der EEG-Umlage auf über sechs Cent im kommenden Jahr aus. Wie viel die Verbraucher 2014 für die Ökostrom-Förderung Deutschlands zahlen müssten, werde Mitte August feststehen, heißt es in einem von mehreren Zeitungen zitierten Brief Altmaiers an seine Länderkollegen. Darin forderte der Bundesumweltminister erneut eine Umsetzung der von ihm Anfang des Jahres vorgeschlagenen und anschließend massiv kritisierten Strompreisbremse.

Die EEG-Umlage, die von allen Privathaushalten über den Strompreis gezahlt wird, beträgt nach einem kräftigen Anstieg zu Jahresbeginn derzeit rund 5,3 Cent pro Kilowattstunde. Altmaiers Strompreisbremse sieht vor, die Umlage 2014 auf dem derzeitigen Niveau einzufrieren. In der Folgezeit soll sie jährlich um maximal 2,5 Prozent steigen.

In diesem Zusammenhang hat der Bundesumweltminister auch auf eine weitere akute Problematik hingewiesen. Altmaier zufolge drohe ein Beihilfeverfahren seitens der EU wegen der Privilegien der deutschen Industrie bei der EEG-Umlage. Würden diese auf Anweisung der EU wegfallen, kämen auf die energieintensiven Unternehmen geschätzte Mehrbelastungen von mehr als zwei Milliarden Euro zu. Diesem Szenario will Altmaier mit seinem Konzept der Strompreisbremse vorbeugen. Es sieht vor, die Privilegien der Industrie um 700 Millionen Euro pro Jahr zu reduzieren, damit ein Beihilfeverfahren erst gar nicht eröffnet wird.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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