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Blockheizkraftwerke: Tipps zur Wirtschaftlichkeit

Blockheizkraftwerke: Tipps zur Wirtschaftlichkeit

18.02.2015 | Energienachrichten

Kompakte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, sogenannte Blockheizkraftwerke, ermöglichen es, Strom selbst zu produzieren und mit der dabei anfallenden Wärme die Wohnung zu beheizen. Solche Minikraftwerke haben die Größe einer Waschmaschine und folgen einem simplen Prinzip: Ein kleiner Motor treibt einen Generator an, der Strom erzeugt. Die dabei entstehende Wärme lässt sich in den Heizungskreislauf und die Warmwasserbereitung einschleusen. Für den wirtschaftlichen Betrieb solch einer Anlage müssen allerdings im Vorfeld einige Dinge beachtet werden.

Beim Thema Strom ergeben sich in der Regel kaum Probleme. Überschüssiger Strom, der nicht vom Betreiber selbst verbraucht wird, kann ins öffentliche Netz eingespeist und entsprechend vergütet werden. Aber die Wärme muss vor Ort genutzt werden. Jürgen Reinhardt, Experte des TÜV Rheinland, erklärt: "Mikro-KWK-Anlagen arbeiten in der Regel ab einem Wärmebedarf von rund 25.000 Kilowattstunden pro Jahr wirtschaftlich." Zum Vergleich: Ein Vier-Personen-Haushalt benötigt jährlich rund 5.000 bis 6.000 Kilowattstunden. Die Installation eignet sich deshalb eher für Mehrfamilienhäuser oder Gebäude mit hohem Wärmebedarf.

Für die Installation einer Mikro-KWK-Anlage müsse mit Investitionskosten ab 15.000 Euro gerechnet werden, so Jürgen Reinhardt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert kleinere Anlagen in Bestandsbauten mit einem Investitionszuschuss. Eine behördliche Genehmigung ist in der Regel nicht notwendig, wohl aber muss die Anlage beim Netzbetreiber angemeldet werden.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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