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Schlecht eingestellte Heizungen fressen Strom und Gas

Schlecht eingestellte Heizungen fressen Strom und Gas

17.02.2015 | Energienachrichten

Die Posten Heizung und Warmwasser verursachen prinzipiell die höchsten Energiekosten in deutschen Haushalten. Mehr als 80 Prozent des gesamten Energiebedarfs entfallen auf diese Bereiche - in älteren Gebäuden liegt die Quote mitunter noch höher. Hinzu kommt, dass die Mehrheit der Haushalte eine schlecht eingestellte Heizungsanlage aufweist, wodurch die Kosten zusätzlich in die Höhe getrieben werden.

Werden manche Heizkörper schnell heiß, während andere deutlich länger kalt bleiben, könnte dies ein Anzeichen für eine schlecht eingestellte Heizung sein, weiß Isabella Treser vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Ebenso seien Fließ- und Pfeifgeräusche ein Warnsignal: "Die Wärme wird ungleich verteilt. Um das auszugleichen, wird dann oft die Leistung der Heizungspumpe und die sogenannte Vorlauftemperatur, das heißt, die Temperatur des Heizwassers in den Heizkörpern, erhöht. Das bringt aber gar nichts. Zum Beispiel arbeitet die Heizpumpe dann noch stärker als eigentlich nötig und frisst so mehr Strom." Beheben lässt sich dies durch den sogenannten hydraulischen Abgleich. "So verteilt sich die Wärme gleichmäßig im ganzen Haus. Die Heizungspumpe kommt mit viel weniger Strom aus und der Wärmeerzeuger mit weniger Öl und Gas", so die Expertin.

Ein vom Fachmann vorgenommener hydraulischer Abgleich könne den Heizenergieverbrauch um bis zu 20 Prozent reduzieren, sagt Isabella Treser. Etwa 500 Euro kostet die Heizungseinstellung bei einem Einfamilienhaus.

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Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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