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Solarenergie: Zubau drastisch gesunken

05.01.2015 | Energienachrichten

Angesichts deutlich gesunkener und weiterhin sinkender Vergütungssätze ebbt der Zubau an Erzeugungskapazitäten im Bereich der Solarenergie weiter drastisch ab. Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind im abgelaufenen Jahr 2014 in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 1.953 Megawatt neu errichtet worden. Damit ist der Zubau im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent zurückgegangen. Bereits 2013 war die Zubaurate um 57 Prozent eingebrochen.

Laut Bestimmungen des im vergangenen Jahr reformierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sollen in der Bundesrepublik jährlich nicht mehr als 2.400 bis 2.600 Megawatt an Solarenergie neu errichtet werden. Dieser Korridor ist nach den Zahlen der Bundesnetzegentur erneut klar unterschritten worden.

Die EEG-Reform garantiert Betreibern von Solaranlagen auch weiterhin eine konstante Einspeisevergütung für einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Vergütungssätze werden seit letztem Jahr allerdings Monat für Monat reduziert. Sinn der sinkenden Solarförderung ist es laut Bundesregierung, die Anlagen schrittweise an den Markt heranzuführen. Die Solarbranche kritisiert jedoch, dass dies zu schnell und zu drastisch geschehe.

© 2015 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Solardach

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