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Eigenheim: Energiekosten relativieren Baukosten

06.09.2012 | Energienachrichten

Bei Eigenheimen, die über einen langen Zeitraum bewohnt werden, können die Baukosten vom Faktor Energiekosten erheblich relativiert werden. Laut Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) kommen über einen Wohnzeitraum von 50 Jahren energetische Gesamtkosten von rund 95.000 Euro zusammen. Dagegen fällt beispielsweise in einem Effizienzhaus 40 weniger als die Hälfte dieser Kosten an. Die dena empfiehlt Bauherren daher, diese Belastung von Anfang an einzukalkulieren.

Um die Energiekosten im Eigenheim möglichst gering zu halten, bieten sich zum Beispiel Investitionen in einen optimalen Wärmeschutz sowie hocheffiziente Heizungs- und Gebäudetechnik an. Zahlreiche Bauträger, Fertighaus- und Massivhausanbieter orientieren sich diesbezüglich mittlerweile an den Effizienzhaus-Standards und nutzen das dena-Gütesiegel.

Der Effizienzhaus-Standard zeigt an, wie viel Energie ein Wohnhaus im Vergleich zu einem nach den gesetzlichen Mindestanforderungen errichteten Standard-Neubau benötigt. Ist der Energiebedarf des Gebäudes genauso hoch wie beim Standard-Neubau, also bei 100 Prozent, wird es als Effizienzhaus 100 eingestuft. Deutlich besser sind die Standards Effizienzhaus 70, 55 und 40. Letzteres benötigt nur noch 40 Prozent der Energie eines Standard-Neubaus. Je niedriger also die Zahl, umso energiesparender ist das Haus.

© 2012 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft


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