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Massive Imageverluste für Mineralölkonzerne

10.04.2012 | Energienachrichten

Die Imagewerte der großen Mineralölkonzerne und Tankstellenmarken sind in den vergangenen Wochen förmlich eingebrochen. Dies geht aus einer Untersuchung des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov hervor, die für einen entsprechenden Index täglich 2.000 Verbraucher befragt.

Die Debatte um anhaltend hohe Spritpreise hat Spuren hinterlassen: So sanken die Imagewerte von Marktführer Aral im März beträchtlich, und auch das Ansehen der Konkurrenten Shell und Esso nahm signifikant ab. Einzig die Tankstellenmarke Jet konnte im März noch positive Imagewerte erzielen.

Besonders steil bergab ging es mit dem Mineralölkonzern Total: Das Image der aus Frankreich stammenden Marke stürzte innerhalb kurzer Zeit - auch durch die medial begleitete Problematik mit einer Gasplattform in der Nordsee - stark ab. Nicht zuletzt das Beispiel Deepwater Horizon zeigt, wie intensiv und langfristig Umweltkatastrophen eine Marke belasten können.

"Profitieren von der extrem negativen Stimmung der Verbraucher im Hinblick auf die großen Tankstellenketten dürften vor allem freie Tankstellen und kleinere Ketten wie Star oder HEM", so Tim Oesterlau, Studienleiter bei YouGov. "Für die großen Marken in Deutschland dürfte dies unangenehme Folgen haben: Auch wenn die Verbraucher an der Zapfsäule nur begrenzt Boykott ausüben können, so könnten aber die für die Konzerne und Pächter äußerst wichtigen Umsätze im Shop-Geschäft leiden."

© 2012 GasAuskunft

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft


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