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E.on: Milliardenverlust in 2011

14.03.2012 | Energienachrichten

Deutschlands größter Stromanbieter E.on hat im Jahr 2011 große Verluste erleiden müssen. Dies teilte der Konzern jetzt im Rahmen einer Präsentation mit. Insgesamt wies E.on im Jahr 2011 ein Minus von 2,2 Milliarden Euro auf, was die schlechteste Bilanz in der Geschichte des Unternehmens darstellt.

Entscheidend für das schlechte Ergebnis ist laut E.on vor allem der Atomausstieg, der den Konzern eigenen Angaben zufolge 2,5 Milliarden Euro gekostet hat. Um in Zukunft wieder schwarze Zahlen schreiben zu können, setzt E.on nun verstärkt auf erneuerbare Energien. Bisher konnte man insbesondere durch die Schaffung von neuen Kapazitäten bei Wind- und Solarkraft den Anteil der alternativen Energien um mehr als 20 Prozent steigern. Bis zum Jahr 2035 hat sich E.on das Ziel gesetzt, den Anteil der regenerativen Energien auf insgesamt 35 Prozent zu erhöhen.

Neben der verstärkten Konzentration auf Windkraft und Solarenergie will man Kosten senken, was unter anderem mit der Streichung von Arbeitplätzen einhergehen soll. Insgesamt will E.on dafür 11.000 Jobs streichen, wovon allein 6.000 in Deutschland liegen sollen.
Weiterhin soll der Einsteig in ausländische Märkte weitere Wachstumschancen mit sich bringen.

© 2012 StromAuskunft

Jan Schäfer, Redaktion StromAuskunft


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