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Niedrigster Energieverbrauch seit der Wiedervereinigung

06.03.2012 | Energienachrichten

Mit 13.374 Petajoule ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen in ihrem Jahresbericht mitteilt, verminderte sich der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um mehr als 5 Prozent. Maßgeblich für den Rückgang waren 2011 vor allem die vergleichsweise milde Witterung sowie das hohe Niveau der Energiepreise.

Ohne den Temperatureffekt hätte der Energieverbrauch nahezu unverändert das Niveau des Vorjahres erreicht. Trotzdem hat sich auch die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz signifikant erhöht. 2011 wurden je Euro Wirtschaftsleistung rund drei Prozent weniger Energie eingesetzt als im Vorjahr.

Bei den einzelnen Energieträgern sind unterschiedliche Entwicklungen zu verzeichnen. Der Verbrauch an Mineralöl sank um drei Prozent, und der Erdgasverbrauch ging mit fast 13 Prozent besonders stark zurück. Der Verbrauch an Steinkohle verminderte sich leicht, wohingegen die Braunkohle um gut drei Prozent zulegte. Infolge des Atomausstiegs brach die Stromerzeugung aus Kernenergie um fast ein Viertel ein. Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch stieg auf knapp 11 Prozent und war damit erstmalig zweistellig.

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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