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Solarkürzung: Verbraucher sparen nur wenige Cent

05.03.2012 | Energienachrichten

Eine Berechnung der Prognos AG im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) hat ergeben, dass die von der Bundesregierung beschlossenen Kürzungen der Solarstrom-Förderung für einen Durchschnittshaushalt in den kommenden zwei Jahren lediglich zu Einsparungen von monatlich 30 Cent führen. Untersucht wurden die Auswirkungen der Solarkürzung auf die Entwicklung der Strompreise für Privatkunden.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, kommentiert: "Diese Einsparungen stehen in keinem Verhältnis zu den fatalen Folgen überzogener Kürzungspläne: Eine drohende Insolvenzwelle, die Gefährdung zehntausender Arbeitsplätze sowie das Scheitern der Energiewende." Die Solarbranche hat für den heutigen Montag zu einer Großkundgebung am Brandenburger Tor in Berlin aufgerufen. Erwartet werden über zehntausend Solarkraft-Befürworter aus allen Teilen Deutschlands.

Der BSW-Solar hatte bereits Anfang des Jahres durch Berechnungen aufgezeigt, dass auch bei einem ambitionierten Ausbau der Photovoltaik die Verbraucher-Strompreise um lediglich zwei Prozent steigen würden. Dies sei das Resultat deutlich gesunkener Kosten bei Fertigungsprozessen und Folge der bereits halbierten Solarförderung innerhalb der letzten drei Jahre. Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage befürworten rund zwei Drittel der Bundesbürger auch in Zukunft einen starken Solarstrom-Ausbau und lehnen die aktuellen Kürzungspläne der Bundesregierung ab.

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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