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Energetische Sanierung: Tipps vom TÜV

20.02.2012 | Energienachrichten

Die energetische Sanierung von Gebäuden liegt bei vielen Immobilienbesitzern im Trend. Maßnahmen wie Wärmedämmung, Heizungsmodernisierung oder Fenstertausch senken den Energieverbrauch und damit auch die Kosten. Allerdings müssen Sanierer klare gesetzliche Richtlinien befolgen, um Fördermittel und Zuschüsse erlangen zu können.

Pascal Klein, Energieexperte vom TÜV Rheinland, rät: "Man sollte sich im Vorfeld genau über die jeweilige Finanzierungshilfe informieren und auch das Kleingedruckte beachten. Nicht jede Hilfe ist in jedem Fall automatisch sinnvoll." Staatliche Fördermittel in Form von zinsgünstigen Krediten vergibt beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Aber: "Staatliche Förderprogramme ändern sich häufig und Sanierer müssen ganz genau hinschauen, auf was sie sich einlassen", so Pascal Klein. Bei manchen Darlehen sei beispielsweise im ersten Jahr keinerlei Tilgung möglich.

Grundsätzlich empfiehlt der TÜV-Experte, vor jedem Sanierungsvorhaben einen unabhängigen Energieberater einzuschalten. Energieberater analysieren nicht nur den konkreten Sanierungsbedarf einer Immobilie und wissen über gesetzliche Bestimmungen Bescheid, sie kennen sich auch mit Fördermitteln aus. Der Einsatz eines Energieberaters wird übrigens ebenfalls von der KfW-Bank bezuschusst. Generell gilt bei Fördermitteln die Faustregel: Vor Baubeginn immer erst auf eine konkrete Zusage warten, dass das Geld auch wirklich fließt.

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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