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Ökostrom: Stiftung Warentest prüft 19 Tarife

07.02.2012 | Energienachrichten

Der Anteil deutschen Ökostroms hat im vergangenen Jahr erstmals die Marke von 20 Prozent geknackt. Immer mehr Verbraucher entscheiden sich bewusst für klimafreundliche Energie, und mehr als 700 Stromanbieter in Deutschland haben mittlerweile entsprechende Tarifangebote im Portfolio. Grund genug für die Stiftung Warentest, 19 bundesweit verfügbare Ökostromtarife und deren Anbieter zu prüfen.

Wichtigstes Fazit des Tests: Wer einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchte, sollte sich für einen Ökostromtarif mit Mehrwert entscheiden. Zwar bieten alle getesteten Tarife 100-prozentigen Ökostrom, allerdings fördern die Verbraucher nur bei 13 der 19 Stromprodukte den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Die dahinter stehenden Ökostromanbieter lassen sich einen solchen Mehrwert zertifizieren. Diesbezüglich erweisen sich vor allem das Ok-power-Label sowie das Grüner-Strom-Label als vertrauenswürdig und streng in ihren Kriterien.

Drei Ökostromtarife kürte Stiftung Warentest mit der Note 2,5 zu Testsiegern: Den Tarif "Sonnencent 0,5" des Anbieters EWS Schönau, den Tarif "LichtBlick-Strom" des Marktführers LichtBlick sowie den Tarif "naturstrom" des gleichnamigen Versorgers. Das ökologische Engagement aller drei bewerteten die Tester als "sehr stark". Gleiches gilt für den Privatkundentarif des Anbieters Greenpeace Energy, dessen Tarifbedingungen jedoch nur die Note "befriedigend" erzielten. Das Schlusslicht im Test bildete der Tarif "E.VITA aqua" des Verorgers E.VITA mit der Gesamtnote 3,3. Das ökologische Engagement hinter diesem Stromprodukt wurde von Stiftung Warentest als "schwach" beurteilt.

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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