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Protest gegen Röslers Energiepolitik

03.02.2012 | Energienachrichten

Aktive des Kampagnennetzwerkes Campact haben öffentlich gegen die Energiepolitik von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler demonstriert. Sie werfen dem Minister vor, die Energiewende durch Verwässerung der geplanten EU-Energieeffizienzrichtlinie zu unterwandern. Die Aktivisten überreichten Rösler einen diesbezüglichen Appell, der in den letzten drei Tagen von mehr als 63.000 Menschen unterzeichnet wurde.

Fritz Mielert von Campact: "Rösler tut alles, um die von ihm selbst mit beschlossene Energiewende zu sabotieren. Ohne einen sparsameren und effizienteren Umgang mit Energie wird die Energiewende scheitern. Je weniger Energie vergeudet wird, desto rascher und kostengünstiger können wir eine vollständig regenerative Energieversorgung verwirklichen. Rösler verhindert mit seiner rückwärtsgewandten Politik, dass Europa unabhängiger von Energieimporten wird, Millionen neuer Arbeitsplätze geschaffen werden und das Klima geschont wird. Die EU-Kommission geht davon aus, dass durch die Steigerung der Energieeffizienz zwei Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Andere Studien kommen sogar auf bis zu sechs Millionen neuen Arbeitsplätzen in Europa."

Besonders wichtig seien die geplanten Effizienzrichtlinien im Hinblick auf die Vorgabe für Energiekonzerne, neue Kraftwerke in Zukunft nur noch mit Kraft-Wärme-Kopplung zu bauen. Nur so könne das von Bundeskanzlerin Angela Merkel eigens durchgesetzte Ziel, den Energieverbrauch um 20 Prozent gegenüber den Prognosen zu senken, erreicht werden.

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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