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Euro-Krise begünstigt Netzausbau

18.01.2012 | Energienachrichten

Auch wenn es paradox klingt - die derzeitige Euro-Schuldenkrise scheint sich positiv auf die Finanzierung des Ausbaus der deutschen Energienetze auszuwirken. Das zumindest äußerte Matthias Kurth, der scheidende Präsident der Bundesnetzagentur, in einem aktuellen Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital". Kurth: "In mancherlei Hinsicht hilft uns die Schuldenkrise sogar. Investitionen in Energienetze erscheinen privaten Investoren verglichen mit Staatsanleihen mancher Euro-Länder oder Aktien zunehmend als solide und sichere Anlagen - mit neun Prozent Rendite. Sie gewinnen an Attraktivität."

Laut dem Netzagentur-Chef sei es bereits gelungen, langfristig orientierte Anleger wie Pensionsfonds und Versicherungen mit ins Boot für den Netzausbau zu holen. Matthias Kurth zeigte sich im Interview zudem optimistisch, dass der veranschlagte Zeitplan für die Energiewende eingehalten werden kann: "Wir kommen mit den Vorbereitungen für die Planung etwa für die neuen Stromtrassen sehr gut voran." Was ihn hingegen störe, sei, "dass manche so tun, als könne man die Energiewende mit lockerer Hand vollziehen".

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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