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Bundesnetzagentur-Chef: Keine explodierenden Strompreise

09.01.2012 | Energienachrichten

Laut dem scheidenden Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, sind keine schnell explodierenden Strompreise im Zuge der Energiewende zu erwarten. In einem Interview mit der Rheinischen Post erklärte Kurth: "Alles in allem rechne ich nicht mit sprunghaften Strompreiserhöhungen durch die Energiewende." Zwar seinen Milliardeninvestitionen in den Netzausbau und weitere Technologien notwendig, diese würden allerdings "nicht in einem Jahr vom Kunden bezahlt, sondern über viele Jahrzehnte in kleinen Raten", so der Bundesnetzagentur-Chef.

Im Interview nahm Matthias Kurth gleichzeitig die Ökostromanbieter in die ökonomische Pflicht. Diese sollten künftig verstärkt marktwirtschaftlich handeln und sich weniger auf die derzeit noch garantierte Einspeisevergütung verlassen. Letztere werde als Förderinstrument in Zukunft mehr und mehr abgebaut werden müssen, denn "die erneuerbaren Energien sind schon jetzt kein Nischenprodukt mehr", so der Präsident der Bundesnetzagentur.

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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